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Regional André Hildmann von Tuspo Weende gewinnt Edermünder Runde
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19:23 24.07.2013
Lässt das Hauptfeld am Berg stehen: Kletterspezialist André Hildmann (vorne links).
Lässt das Hauptfeld am Berg stehen: Kletterspezialist André Hildmann (vorne links). Quelle: EF
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Göttingen

Aus dieser war er in der vergangenen Saison abgestiegen. „Mein Abstieg in die C-Klasse war gut, um mich neu zu sortieren“, sagt der 26-Jährige rückblickend. „Denn nach meiner ausbildungsbedingten Trainingsumstellung musste ich erst einmal sehen, wie ich zurecht komme.“

Er kam ausgesprochen gut zurecht. Dass es für den Tuspo-Fahrer rund läuft, wurde bereits beim Göttinger Radrennen rund um die Nord-Uni deutlich, wo er hinter seinem Teamkollegen Dominik Blome Zweiter wurde. Von diesem Zeitpunkt an sei es bei C-Rennen „wie am Schnürchen“ gelaufen. Mit Platz drei in Fuldabrück, Rang fünf in Gehrden und einem vierten Platz in Marburg stellte er die Weichen zum Aufstieg. Diesen machte der Bergfahrer beim 62 Kilometer langen Rennen in Edermünde perfekt.

„Da tat mir zwar alles weh"

50 Kilometer vor dem Ziel attackierte der Tusporaner aus dem Hauptfeld heraus und erarbeitete sich einen 30-Sekunden-Vorsprung, den er kontinuierlich ausbaute. Während zwei Fahrer die Verfolgung aufnahmen, gelang Hildmann auf dem anderthalb Kilometer langen Kurs ein Rundengewinn gegenüber dem Hauptfeld: „Da tat mir zwar alles weh, aber das wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagt der frisch gebackene B-Fahrer lachend.

Für die weitere Saison plant Hildmann, „bei dem einen oder anderen Rennen vorn mitzumischen“, stellt jedoch klar: „Meine Saisonziele habe ich mehr als erreicht.“ Ein Erfolgsfaktor sei seine Lockerheit: Der Druck, den er sich 2012 auferlegt habe, sei hinderlich gewesen. Entsprechend will der Bergfloh die kommende Saison angehen: „Entweder klappt es mit dem Klassenverbleib, gar dem Aufstieg in die A-Klasse, oder eben nicht.“

Von Timo Holloway