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Regional Auch Radfahren gehört zur Saisonvorbereitung
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18:29 28.07.2009
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„Bestimmte Fähigkeiten werden jetzt schon bis in den Maximalbereich trainiert“, erklärt Albrecht, was er mit seinen Schützlingen in der frühen Phase der Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison gerade unternimmt. „Beim 4000-Meter-Lauf geht es bereits an die Grenze, und jeder Einzelne dürfte dem Wall so seinen eigenen Namen gegeben haben“, berichtet der Teamchef des TV Jahn über zahlreiche Runden über den Stadtwall. Außerdem bittet Albrecht seine Akteure zum Indoorcycling: In der vergangenen Woche schwitzten die Handballer im Aktivita-Fitnessstudio auf den Rädern, und am heutigen Mittwoch steht dort die nächste Spinning-Einheit unter der Regie von Übungsleiterin Manuela Werner auf dem Programm.

„Wir sind schon Sponsor des TV Jahn, als damals Anders Eliasson nach Duderstadt gekommen ist und die ganze Sache professioneller wurde“, erinnert sich Aktivita-Geschäftsführer Frank Stadermann an die Anfänge der Zusammenarbeit anno 1994. „Wir stellen den Handballern unsere Trainer und Geräte zur Verfügung“, beschreibt er die Form seiner Unterstützung.

Mit Werten zufrieden

Im Fitnessstudio hat Albrecht auch wichtige Gesundheitswerte seiner Spieler wie zum Beispiel die Pulsfrequenz messen lassen. „Die Werte haben gezeigt, dass meine Leute ihre Hausaufgaben in der trainingsfreien Zeit bis auf wenige Ausnahmen erledigt haben“, zeigte sich der Coach mit der körperlichen Verfassung seiner Aktiven nach der Trainingspause zufrieden. „Wir werden die Werte auch weiter überprüfen, wobei logisch ist, dass sie immer besser werden müssen.“ Insgesamt, warnt Albrecht, solle man „die Messungen nicht übertreiben“. Entscheidend sei, dass sich niemand verletze und alle am Sonnabend, 5. September, fit ins erste Punktspiel bei HC Einheit Halle gingen.

Bis dahin wird im Duderstädter Lager noch viel Schweiß fließen. Nach dem nächsten Testspiel gegen Zweitligist ThSV Eisenach am kommenden Sonnabend (19 Uhr) in Dingelstädt folgt vom 7. bis 9. August ein Kurztrainingslager in Victor’s Residenzhotel in Teistungen. „Da erhalten dann die neuen Spieler eine taktische Einweisung und die Alten eine Auffrischung“, kündigt Albrecht an. Danach wird er die Trainingsintensität von vier auf drei Einheiten pro Woche reduzieren: „Der Ball wird dann das Hauptarbeitsgerät, und ab da ist Zielsetzung, Schnelligkeit und Spritzigkeit zu steigern.“

Eine wesentliche Rolle im Training, unterstreicht Albrecht, spiele derzeit aber auch Physiotherapeutin Astrid Beckmann. „Ich neige als Trainer zur Überforderung, und Astrid muss zuschauen, dass die Belastung nicht über 100 Prozent geht“, sieht er das Arbeitsfeld der Betreuerin nicht nur in „Prophylaxe und Massage“. Albrecht: „Sie muss aufpassen, dass in diesem Stadium keine Gelenkprobleme entstehen.“

Von Michael Bohl

28.07.2009
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