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Regional BG-Damen starten ungewiss in die neue Saison
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17:20 21.09.2012
Muss in Bielefeld den Durchblick bewahren: BG-Aufbauspielerin Jenele Peterson (l.).
Muss in Bielefeld den Durchblick bewahren: BG-Aufbauspielerin Jenele Peterson (l.). Quelle: Vetter
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Göttingen

„Chemnitz stellt als Bundesliga-Absteiger die mit Abstand stärkste Mannschaft“, ist sich BG-Trainerin Jennifer Kerns sicher. Liga-Insider zählen aber auch ihr Team – gemeinsam mit Grünberg und Quakenbrück – zum erweiterten Favoritenkreis. Erste Aufschlüsse über die Stärke der neuformierten Göttingerinnen wird die Partie in Ostwestfalen bringen. Nach kurzer, aber intensiver Vorbereitung reist Kerns zuversichtlich nach Bielefeld. „Unsere Offense ist gut. Den Ausgang des Spiels wird unsere Defensivleistung bestimmen“, vermutet die US-Amerikanerin. Dabei komme besonders unterm Korb eine Bewährungsprobe auf die BG zu.

Mit den beiden US-Centerinnen Dawna Hawley (1,89 Meter) und Sarah Acker (1,91 Meter) haben sich die Lady Dolphins namhaft verstärkt. „Wir müssen uns aufs Defensiv-Rebounding konzentrieren und ihnen keine zweiten Chancen bieten“, betont Kerns. Philosophie ihres Gegenübers David Bunts sei es, aus dem Dribbling heraus die Mitte attackieren zu lassen. Dagegen sei ausschließlich eine intensive Verteidigung am Ball ein probates Rezept, so Kerns. „Ein hoher Druck am Ball vereinfacht die Rotationen in der Team-Defense“, erklärt die 36-Jährige.

Ein Problem könnten die Gäste auf der Point-Guard-Position bekommen. Hinter Star-Aufbau Jenele Peterson fallen die Backups Lucia Thüring mit einer Bänderdehnung und die erkrankte Maike Jörgensen aus. Dazu fehlt die Langzeitverletzte Jennifer Crowder, die vergangene Woche erfolgreich am Knie operiert wurde, aber wohl noch bis Anfang kommenden Jahres ausfällt. Wenn Peterson eine Pause erhält, muss die erst 16-jährige Nele Aha ihre Aufgabe übernehmen. Daneben wird als Shooting Guard erstmals Johanna Hirmke auflaufen, die aus Studiengründen von Bundesliga-Aufsteiger DJK Bamberg an die Leine wechselt. Obwohl die 24-Jährige erst unter der Woche ins Training eingestiegen ist, verspricht ihr Kerns prompt Spielzeit. „Johanna hat die Offensivsysteme sehr schnell gelernt und bringt viel Erfahrung mit“, schwärmt die BG-Trainerin.

Ein ausgemachtes Saisonziel habe sie nicht. Zu schwierig seien sowohl ihre Mannschaft nach den Abgängen von Ofa Tulikihihifo und Katarina Flasarova als auch die Kontrahentinnen einzuschätzen. „Momentan denken wir von Spiel zu Spiel“, zitiert sie eine alte Sportweisheit.

Von Rupert Fabig

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