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Regional Basketball: SG Hilkerode unterliegt MTV Seesen 66:70
Sportbuzzer Sportmix Regional Basketball: SG Hilkerode unterliegt MTV Seesen 66:70
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23:34 17.02.2015
Der Hilkeröder Spielertrainer Tristan Werner (l.) schirmt den Ball vor dem Seesener Sadrick Gomez ab.
Der Hilkeröder Spielertrainer Tristan Werner (l.) schirmt den Ball vor dem Seesener Sadrick Gomez ab. Quelle: Schneemann
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Die Hilkeröder agierten von der ersten Sekunde an sehr konzentriert und verteidigten stark und geschlossen. Die Gäste waren von der aggressiven Spielweise des Heimteams sichtlich überrascht und fanden zunächst kein Mittel gegen den Verfolger. SG-Spielertrainer Tristan Werner gelang per verwandeltem Dreipunkte-Wurf das 12:4 nach sechs Minuten. Nach dem so starken Startviertel schlichen sich dann jedoch in den zweiten zehn Minuten mehr und mehr Fehler in das Spiel der Hilkeröder ein. Die Gäste kamen nun auf, und Sessens Topscorer Gomez Stevens markierte den 27:27-Ausgleich (19.).

Im dritten Viertel kippte die Begegnung dann jedoch endgültig zu Gunsten des Gastteams. Ein 8:0-Lauf bescherte dem MTV die 35:31-Führung. Erst zwei verwandelte Freiwürfe von Hunold (35.) brachten die Hilkeröder wieder in die Spur. Im Schlussabschnitt kamen die Seesener erneut besser aus den Startblöcken, Jäger erzielte für den MTV die 55:51-Führung (34.). Die SG ließ sich jedoch nicht abschütteln, glich zum 59:59 aus. Dann wurde es turbulent und für die Schiedsrichter unübersichtlich. Beim Stand von 63:65 foulte Norbert Niedzwiecki seinen Gegenüber Gomez, der daraufhin den Ball verlor und verletzt auf dem Court liegen blieb. Die Referees unterbanden die Begegnung jedoch erst nach Ricardo Wickerts vermeintlichem Ausgleich zum 65:65.  Nun wurde es turbulent: Nach hitzigen Diskussionen nahmen die Unparteiischen den Korb der Hilkeröder zurück und entschieden stattdessen auf Foul gegen das Heimteam. Gomez nahm die Chance wahr und markierte eine Minute vor der Schluss-Sirene das 66:63 für Seesen. „Beide Mannschaften sind sich über weite Strecken auf Augenhöhe begegnet. Für uns wäre mehr drin gewesen“, bedauerte Werner. – SG:  Körner (4), Jünemann (16), Werner (14/1 Dreier), Hunold (10/2), Godehardt, Wickert (4), Zornhagen (10),  Niedzwiecki (8). cro