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Regional Basketballerinnen der WG Göttingen zur Europameisterschaft
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17:37 22.06.2015
Die WG Göttingen vertritt die deutschen Universitäten bei der Europameisterschaft 2016 in Kroatien. Hinten von links: Trainer Gökhan Özbas, Jana Lücken, Coco Dobroniak, Klaudia Grudzien, Mayka Pilz, Vera König; vorne: Birte Bencker, Lucy Thüring, Leonie Leykam, Fee Zimmermann.
Die WG Göttingen vertritt die deutschen Universitäten bei der Europameisterschaft 2016 in Kroatien. Hinten von links: Trainer Gökhan Özbas, Jana Lücken, Coco Dobroniak, Klaudia Grudzien, Mayka Pilz, Vera König; vorne: Birte Bencker, Lucy Thüring, Leonie Leykam, Fee Zimmermann. Quelle: EF
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 Dass wir diesmal die Meisterschaft klar gemacht haben, ist schon cool. Für mich ist es das erste Mal, und dass wir im nächsten Jahr bei den europäischen Hochschulmeisterschaften in Kroatien starten dürfen, ist der zweite Traum, der sich für mich erfüllt“, sagt die Leistungsträgerin des Zweitliga-Vizemeisters BG 74.  Ob die 19-jährige Aufbau- und Flügelspielerin auch in der kommenden Saison für die Veilchen-Ladies auf Korbjagd geht, „werde ich in Kürze entscheiden“, so Bencker.

Als Favorit ins Rennen gegangen waren die Göttingerinnen, weil sechs Spielerinnen des Zehnerkaders zum Team der BG 74 gehört haben – neben Bencker Coco Dobroniak, Jana Lücken, Mayka Pilz, Lucy Thüring und Fee Zimmermann. Darüber hinaus hat die Wolfenbüttler Zweitliga-Centerin Klaudia Grudzien mehrere Jahre für die Veilchen gespielt.

Das daraus resultierende Spielverständnis und gegenseitige Vertrauen war für Coach Gökhan Özbas ein wesentlicher Grund, warum die WG Göttingen den mit vier Spielerinnen des Erstligisten SV Halle Lions gespickten Kader des Mitfavoriten WG Halle sowohl in der Vorrunde mit 35:32 als auch im Finale mit 55:49 geschlagen haben. „Ich habe selten erlebt, dass ein Team auf und neben dem Platz so sehr harmoniert und füreinander da ist. Es war eine absolute Freude, diese Mannschaft zu coachen“, schwärmte Özbas.

Ein weiterer Erfolgsgarant sei gewesen, so der Coach, dass alle zehn Göttingerinnen auf annähernd dem gleichen Niveau agiert hätten. „Unser Vorteil gegenüber den Konkurrentinnen war sicherlich, das wir auf jeder Position zwei gleich gute Leute hatten, wir also ohne Leistungseinbruch konstant durchwechseln konnten“, bestätigte Bencker.

Das bekam nicht nur die WG Halle zweimal zu spüren, sondern auch der völlig überforderte zweite Vorrundengegner WG Würzburg bei der 28:43-Nierlage gegen den späteren Meister als auch der Halbfinalgegner und spätere Dritte WG Köln, der beim 26:50 nicht den Hauch hatte. Özbas hofft, dass sich die ebenfalls von ihm gecoachten Männer der WG Göttingen an den Frauen ein Beispiel nehmen, wenn sie am Wochenende bei der DHM-Endrunde in Münster antreten.