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Regional Bause sieht gestiegenes Selbstvertrauen durch Pokalsieg
Sportbuzzer Sportmix Regional Bause sieht gestiegenes Selbstvertrauen durch Pokalsieg
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19:40 05.08.2011
Von Michael Geisendorf
Einsatzfreude: Sie wünscht sich Sparta-Trainer Heiko Bause von Robert Kazmierczak (r.) auch am Sonntag beim Saisonstart.
Einsatzfreude: Sie wünscht sich Sparta-Trainer Heiko Bause von Robert Kazmierczak (r.) auch am Sonntag beim Saisonstart. Quelle: SPF
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Göttingen

Sparta – MTV Wolfenbüttel. Obwohl Sparta beim Saisonstart vier bis fünf Leistungsträger fehlen werden und wegen der Einsätze beim Sparkassencup bis zum Finale ein regulärer Trainingsbetrieb laut Trainer Heiko Bause kaum möglich war, „freuen wir uns darauf, dass es endlich los geht“, versichert der Coach, der auf Alexander Stehl (Innenbandanriss am Knie), René Weska, Stefan Huck (Knie), Erson Saciri (Leiste) und wahrscheinlich Mathis Klein (Oberschenkelzerrung) verzichten muss. „Immerhin ist Hadir Zani aus dem Urlaub zurück. Ansonsten füllen wir mit A-Jugendlichen auf“, so Bause Sogar dem am vergangenen Mittwoch zu Ende gegangenen Vorbereitungsturnier gewinnt der Coach trotz der immer wieder geäußerten Skepsis inzwischen Positives ab: „Ich hoffe, dass die Euphorie in die Saison weiter wirkt und die Spieler durch den Sieg im Sparkassen-Cup zusätzliches Selbstvertrauen getankt haben.“

Gezeigt habe ihm das Pokalturnier, dass die Neuverpflichtungen gut eingeschlagen und sie sich ihren Platz im Team erkämpft haben. „Das gilt für die neu formierte Abwehr mit Lennart Daube, Lars Witschewatsch und Mike Strauss, aber auch für Christoph Schwarze als Sechser und Maurice Taubert“, lobt Bause. Dass der Aufsteiger mit Wolfenbüttel gleich einen Hochkaräter vor der Brust hat, nimmt er gelassen: „Es gibt in der Liga keinen leichten Gegner, da ist es egal, wer wann kommt“, so Bause. MTV-Abteilungsleiter Wolfgang Hintze zählt seine Mannschaft, die etliche Abgänge zu verkraften hatte („Vor allem der Weggang von Abwehrchef Schulz und Durishti tut uns weh“) zwar nicht zu den Titelfavoriten, „unter die ersten Fünf wollen wir aber schon“. FT und Acosta Braunschweig sowie SVG Göttingen sind seine Titelkandidaten.

BV Germania Wolfenbüttel – SVG. Als Meisterschaftsanwärter sieht Trainer Knut Nolte seine SVG keineswegs und tritt auf die Bremse: „Da wir fast die gesamte Mannschaft austauschen mussten, möchte ich die Entwicklung erst einmal abwarten, bevor ich eine Prognose wage.“ Immerhin habe er im Training und in den Testspielen viele positive Eindrücke gewonnen. Die aus der Kreisliga gekommenen Kevin Müller und Ruben Benseler sowie der Bilshäuser Stefan Meyer hätten schon unter Beweis gestellt, dass sie Potenzial für die Landesliga haben. Und die beiden Podolczak-Brüder seien wertvolle Verstärkungen im Angriff. „Es kommt aber vor allem darauf an, die Abwehr zu stärken“, unterstreicht Nolte. „In der letzten Saison hat die SVG zwar 97 Tore geschossen, aber auch 56 reingekriegt. Dass muss sich ändern.“ Die Germanen, die als Vizemeister der Bezirksliga 3 den Sprung in die Landesliga geschafft haben, sind für Nolte eine gänzlich unbekannte Größe. BVG-Abteilungsleiter Uwe Sukop beklagt vor dem Saisonstart Verletzungsprobleme. Er hofft, dass der neue Trainer Olaf Baake ein starkes Team formen wird.