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Regional Birte Kressdorf schwimmt durch den Ärmelkanal
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18:28 17.09.2014
Von Kathrin Lienig
Der Hafen von Dover mit Blick auf den Ärmelkanal. Quelle: Archivbild
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Göttingen

Als Startschwimmerin war Kressdorf die einzige des Quartetts, die auf der 33-Kilometer-Distanz viermal für eine Stunde ins Wasser musste. „Es ist alles offiziell, wir stehen in der Datenbank“, berichtete die Langstreckenschwimmerin gestern am Telefon, bevor sie mit Jörg Büttner, Nadja Karlson und Andreas Farrenkopf die Heimreise antrat.

Besonders anstrengend und aufregend sei das Schwimmen in der Dunkelheit gewesen. „Da hatten wir nur das kleine Bootslicht als Orientierung. Teilweise waren die Wellen bis zu zwei Meter hoch.“ Im Boot hatte Kressdorf bei dem starken Wellengang mit Seekrankheit zu kämpfen, beim Schwimmen „war dann wieder alles super“.

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Birte Kressdorf

Die gerade Linie von Dover nach Frankreich hat nicht ganz funktioniert. „Wir sind ein S geschwommen. Die Strömung war doch ziemlich stark“, berichtete die 24-Jährige. An Land gegangen ist sie bei Dunkelheit etwa 20 Kilometer westlich von Calais.

Da das Boot aber nur bis auf einen halben Meter an den Strand heranfahren konnte, ist die Physikstudentin gleich wieder eingestiegen, um sich mit ihren Teamgefährten, dem Guide und einem offiziellen Beobachter auf den dreieinhalbstündigen Rückweg zu machen.