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Regional Bratwurst und Steak statt Hähnchen mexikanisch
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18:10 13.07.2011
Von Michael Geisendorf
Alt und neu vereint beim SC Hainberg: Trainer Oliver Gräbel, Dennis Steinmetz (SCH III), Sven Wolf (Hannover-Linden), Alexander Esseling (FC Gievenbeck), Martin Schiller (SCH III), Reinhard Penno (Betreuer), Kotrainer Frank Wolany (hinten v.l.); Max Walter (eig. A-Jun.), Johannes Dösereck, Philip Deggim, Stephen Hühold, Nico Schatzler (eig. A-Jun.; vorne). Es fehlen: Fabio Grimaldi und Nils Lengemann.
Alt und neu vereint beim SC Hainberg: Trainer Oliver Gräbel, Dennis Steinmetz (SCH III), Sven Wolf (Hannover-Linden), Alexander Esseling (FC Gievenbeck), Martin Schiller (SCH III), Reinhard Penno (Betreuer), Kotrainer Frank Wolany (hinten v.l.); Max Walter (eig. A-Jun.), Johannes Dösereck, Philip Deggim, Stephen Hühold, Nico Schatzler (eig. A-Jun.; vorne). Es fehlen: Fabio Grimaldi und Nils Lengemann. Quelle: Vetter
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Bis auf Kosta Junakow, der in Kassel studiert und sich dem dortigen VfL angeschlossen hat, sowie Sven Förster, der zu seinem Heimatverein SSV Nörten-Hardenberg zurückgekehrt ist, kann der Coach auf die Mannschaft zurückgreifen, die in der vorigen Serie Tabellenachter geworden ist.

Aufgefüllt wird der Stamm mit neun Zugängen, von denen vier aus Teams des eigenen Vereins hochgezogen werden. Neben Nils Lengemann von der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen, Fabio Grimaldi (Nikolausberger SC) und England-Rückkehrer Philip Deggim (Gräbel: „Für mich einer der besten Torhüter der Bezirksliga“) hält der Hainberger Trainer besonders große Stücke auf Mittelfeldspieler Alexander Esseling. „Er hat einen super Eindruck gemacht“, lobt Gräbel die Auftritte des vom Westfalenligisten FC Gievenbeck gekommenen Zugangs unter anderem während des dreitägigen Trainingslagers in Silberborn. „Dort haben wir zweimal täglich trainiert und sind als Teambuilding-Aktion im Klettergarten rumgekraxelt“, erzählt er.

Trotz vielversprechender Verstärkungen dämpft Gräbel hochfliegende Erwartungen: „Mit den Topteams aus Bremke, Grone und Osterode (Auswärtsgegner zum Auftakt am 7. August – d. Red.) können wir sicher nicht mithalten. Wir werden aber versuchen, uns im breiten Mittelfeld gut zu positionieren. Dafür brauchen wir Leidenschaft, Mut und große Fitness.“ Vor allem für letztere ist Kotrainer Frank Wolany, gelernter Physiotherapeut, zuständig.

Ehrliche Arbeit und Bodenständigkeit sind laut Gräbel die hervorstechenden Hainberger Eigenschaften. „Bei uns gibt es Bratwurst, Steak und trockenes Brötchen – Hähnchen mexikanisch oder mit Pilzen können wir nicht“, stichelt er gegen Haute Cuisine und Rundum-Sorglospaket bei Ligakonkurrent FC Grone. Zweigleisig geht es mit der Vorbereitung der Hainberger weiter: Ab morgigen Freitag pendeln sie zwischen Sparkassencup und dem Turnier des FC Hebenshausen, Geburtsort von Trainer Gräbel.