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Regional Brinkwerth verlangt besseres Mannschaftsspiel
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17:37 05.11.2010
Von Michael Geisendorf
Zweikampfstärke demonstrieren: Bedingungsloser körperlicher Einsatz – wie hier zwischen dem SVGer Florian Müller und den 05ern Nils Leonhardt und Mike Strauss (v.r.) – ist oft der Schlüssel zum Erfolg.
Zweikampfstärke demonstrieren: Bedingungsloser körperlicher Einsatz – wie hier zwischen dem SVGer Florian Müller und den 05ern Nils Leonhardt und Mike Strauss (v.r.) – ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Quelle: CR
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RSV 05 – BSV Ölper. Die seit vier Spieltagen ungeschlagenen Göttinger gehen zwar als Favorit in die Partie, doch warnt Trainer Jelle Brinkwerth eindringlich davor, die Mannschaft aus der Braunschweiger Weststadt zu unterschätzen. „Ölper ist zurzeit gut drauf und hat mit Glage einen Torjäger, der fast jedes Mal trifft. Der BSV hat zwar am Mittwoch 1:2 in Kästorf verloren, die vier Spiele davor aber gewonnen. Das wird für uns ähnlich schwer wie zuletzt gegen Kästorf“, glaubt der Coach. Dass es für den RSV vor einer Woche gegen Kästorf nur zu einem 1:1 gereicht hat, liege nicht daran, dass sein Team überheblich oder leichtsinnig agiert habe. „Alle haben sich bemüht, wir haben aber das Mannschaftsspiel vernachlässigt“, nennt er als Hauptgrund für den Punkteverlust. Dass soll morgen gegen Ölper besser werden, verspricht Brinkwerth, der auf den wieder genesenen Tomas Zekas zurückgreifen kann.

SSV Kästorf – SVG. Nach den Siegen in Fallersleben (2:0) und Helmstedt (5:1) blickt SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel der Herausforderung beim Tabellenachten sehr zuversichtlich entgegen. „In Kästorf haben wir immer gewonnen, und diese Serie wollen wir fortsetzen, auch wenn sich der SSV namhaft verstärkt hat“, gibt er sich äußerst selbstbewusst. Sein Optimismus gründet aber nicht allein auf das Gesetz der Serie. Fünf Spiele ohne Niederlage in Folge hätten die Mannschaft stabilisiert, ist Tunkel überzeugt. Außerdem verbessere sich die Personalsituation zusehends: „In Fallersleben konnten wir erstmals mit dem gleichen Team auflaufen wie eine Woche davor. Am Sonntag sind auch Kaplan und Orak wieder dabei, und Theodor Koch steht kurz vor dem Comeback.“

VfL Oker – FC Grone. Weniger rosig sieht es mit dem Groner Kader aus. „Papert ist krank, Bilgeshausen, Reinelt und Bonus sind beruflich verhindert, Özcan ist auf Hochzeitsreise, und mein Sohn Dominik hat einen Riss auf dem Spann“, listet Trainer Wilfried Rusteberg die Ausfälle auf. „Da muss ich wohl wieder auf Spieler der Zweiten zurückgreifen.“ Trotz dieser Ausgangsposition fordert der Coach bei Schlusslicht Oker einen Sieg. „Egal wie: Angesichts der Tabellenkonstellation müssen drei Punkte her“, stellte der Coach klar. Rusteberg hofft, dass sein Team die 0:2-Schlappe in Ölper verdaut hat und an die Leistung der Wochen davor anknüpft, als der Aufsteiger drei Siege in Folge eingefahren hat.

SSV Vorsfelde – TSV Holtensen. „Vorsfelde müssen wir hinter uns lassen, wenn wir die Klasse halten wollen“, gibt Holtensens Teammanager Wolf Kallmeyer die Marschroute für das Duell der Tabellennachbarn vor. Man müsse von Anfang an resolut in die Zweikämpfe gehen, um dem SSV den Schneid abzukaufen, fordert er. „Vorsfelde hat eine sehr junge, spielerisch gute Mannschaft, die mit großem Vorsprung die Fairnesswertung anführt. Das beste Mittel gegen ein solches Team ist, es mit gesunder körperlicher Härte ein wenig einzuschüchtern und mit kämpferischen Mitteln das Spiel zu dominieren“, so Kallmeyer, der glaubt, dass sein TSV durch das 3:0 gegen Oker Selbstbewusstsein getankt hat.