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Regional Brinkwerth wünscht sich „einen Schritt vorwärts“
Sportbuzzer Sportmix Regional Brinkwerth wünscht sich „einen Schritt vorwärts“
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18:03 11.08.2011
Voller Einsatz: Von den RSV-Spielern wie Erdem Kazan (r.) ist heute einmal mehr Kampf gefragt.
Voller Einsatz: Von den RSV-Spielern wie Erdem Kazan (r.) ist heute einmal mehr Kampf gefragt. Quelle: CR
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Göttingen

Sein Bruder Daniel gehörte in den ersten zwei Pflichtspielen zu den besseren 05-Akteuren. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass seine Mannschaft den Gegnern zum Teil hoffnungslos unterlegen war. Trainieren, heißt jetzt die Devise, aber wo? Der Platz an der Benzstraße ist überlastet, laut Teammanager Jan Steiger stand gestern eine vereinsinterne Besprechung auf dem Programm, bei der Trainingszeiten koordiniert werden sollten. „Wenn es möglich wäre, im Jahnstadion zu trainieren, täten wir das gern“, sagt Steiger. Diese Möglichkeit gibt es jedoch nicht: „Der Platz ist nicht ordentlich angelegt, hat keine Dränage. Am Wochenende beim Spiel sähe er aus wie eine Mondlandschaft“, entgegnet Veit Hesse vom Platzbetreiber GoeSF. Zweitens trainierten jeden Abend Leichtathleten im Stadion. „Wir versuchen immer, viel zu ermöglichen, aber es geht leider nicht.“

Heute Abend wird im Braunschweiger Zweitligastadion gespielt, weil der Verband die Partie als Risikospiel eingestuft hat. Ein Wiedersehen mit zumindest noch vier ehemaligen Mitspielern gibt es für RSV-Verteidiger Christian Horst, der vorher für Braunschweig II am Ball gewesen ist. „Viele Spieler haben den Verein verlassen, das Team ist unberechenbar“, sagt Horst. Weil sich Marjan Petkovic, Keeper der ersten Mannschaft verletzt hat, fährt der erste Torhüter der Reserve, Benjamin Later, mit nach Karlsruhe. Der neue Trainer der Oberliga-Eintracht heißt Henning Bürger, Ex-Profi von Schalke, St. Pauli oder Eintracht Frankfurt.„Bis jetzt hat uns die Spritzigkeit im Mittelfeld gefehlt, wir waren immer einen Schritt zu spät.

Aber verstecken brauchen wir uns nicht“, sagt Horst. Gut gebrauchen könnte Trainer Jozo „Jelle“ Brinkwerth in dieser Situation den litauischen Junioren-Nationalspieler Lukas Zekas. „Wir haben erst mal für die laufende Saison keine Vereinbarung“, sagt Teammanager Steiger über Zekas, der bereits ein Probetraining bei einem anderen Klub absolviert hat. Dafür steht sein Bruder Tomas heute wieder im Kader. An der Aufstellung wird sich im Vergleich zum Hildesheim-Spiel jedoch nicht viel ändern. „Einen Schritt vorwärts und einen Punkt“ wünscht sich Brinkwerth.

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