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Regional Bundesliga statt Spiel um WM-Bronze
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19:49 29.05.2017
Von Christian Roeben
Gegen China ist Anna-Lena Riedel erfolgreich. Quelle: r
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Eichsfeld

Im Halbfinale unterlagen Riedel und Co gegen den späteren Weltmeister Österreich - gegen den sie bereits in der Vorrunde mit 0:1 verloren hatten - durch ein frühes Gegentor mit 0:1. „Es war ein sehr hartes und anstrengendes Spiel“, berichtete die Eichsfelderin. „Österreich hat es besser gemacht als im ersten Spiel. Sie haben das Zentrum viel besser zugestellt. Wir waren da immer einen Schritt zu spät, haben im Spielaufbau auch zu viele Fehler gemacht, so dass wir uns vor allem in der zweiten Halbzeit keine richtigen Chancen erspielen konnten.“

In Durchgang eins legten die deutschen Mädchen gut los, hatten in den ersten zehn Minuten auch zwei vielversprechende Chancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Österreichs Jugend-Nationalspielerin Laura Wienroither gelang bereits in der siebten Minute der Treffer des Tages. „Insgesamt war Österreich überlegen und hat verdient gewonnen“, erkannte Riedel fair an.

Die Tage in Tschechien wertete die Juniorennationalspielerin als „wertvolle Erfahrung“. „Es war eine richtig tolle und auch unvergessliche Zeit in Prag“, beteuerte die Rollshäuserin. „Das Besondere war, dass wir keine eingespielte Mannschaft waren, sondern sich das Team aus Spielerinnen der U 17, der U 21 sowie der Frauenmannschaft aus Jena zusammengesetzt hat. In dieser Konstellation haben wir vorher noch nie zusammengespielt.“ Als Gruppe sei man jedoch schnell zusammengewachsen, habe Deutschland auch abseits des Platzes gut präsentiert. Die Trainer seien zudem über den dritten Platz sehr stolz gewesen.