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Regional Burgenteam sichert Sieg in starker Schlussphase
Sportbuzzer Sportmix Regional Burgenteam sichert Sieg in starker Schlussphase
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17:23 12.03.2012
Von Kathrin Lienig
Nicht zu halten: Marc Wengler und die HSG Plesse-Hardenberg trumpfen im Heimspiel auf.
Nicht zu halten: Marc Wengler und die HSG Plesse-Hardenberg trumpfen im Heimspiel auf. Quelle: CR
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Nörten-Hardenberg

Dennoch sei die jetzige Ausgangslage „eine sehr angenehme Situation“, so Wilfer. Allerdings sah es in der Anfangsphase nicht nach einem so deutlichen Endergebnis aus. Die Gäste führten beim 8:7 (20.) das letzte Mal, danach übernahm das Burgenteam die Regie. Björge Full, der zuletzt Schulterprobleme hatte, wurde auf der Mittelposition eingewechselt, dafür rückte Thomas Reimann in den rechten Rückraum.

„Er hat dann wichtige Tore gemacht und uns zurück ins Spiel gebracht“, lobte Wilfer. Im Verlauf der ersten Halbzeit bekamen die Gastgeber auch Helmstedts gefährlichsten Werfer Schöttke immer besser in den Griff. Nach einer Abwehr-Umstellung wurde der Rückraumspieler offensiver bewacht, damit der Spielfluss unterbunden, so dass der Gästeakteur nahezu wirkungslos für das HF-Spiel war.

Nach Wiederanpfiff ließen sich die Helmstedter jedoch nicht abschütteln, schlossen immer wieder bis auf zwei Tore auf (18:16/39.). Allerdings leistete sich Plesse-Hardenberg zwischen der 40. und 47. Minute einen kleinen Hänger, als der Angriff zuweilen kopflos agierte und der Gast über Tempogegenstöße erfolgreich war (24:22/50.).

Schlussphase gehört HSG

Die Schlussphase gehörte dann aber wieder der HSG, die an diesem Abend ausgeglichener besetzt war und die größeren spielerischen Alternativen besaß. Hinzu kam, dass das Burgenteam oftmals in Überzahl spielte, weil die HF immerhin zwölf Zeitstrafen kassierte. „Die sind noch aggressiver in der Abwehr zu Werke gegangen als wir, haben uns dadurch aber auch immer wieder beste Torchancen zunichte gemacht“, lieferte Wilfer die Begründung für das 5:12-Zeitstrafen-Verhältnis aus Sicht seiner Mannschaft. Dank eines in Angriff und Abwehr starken Jens Glapka und eines sich im zweiten Abschnitt steigernden Torhüters Phil Beulke hinter einer guten Abwehr wurde die Schlussphase zu einer klaren Angelegenheit für die HSG.

Wilfer war am Ende sehr zufrieden: „Es war eine spannende, von taktischen Dingen geprägte Begegnung. Ein gutes, unterhaltsames Handballspiel für die knapp 200 Zuschauer.“ Lediglich die Bänderverletzung von Sebastian Herrig, die er sich ohne Einwirkung des Gegners zugezogen hatte, trübte kurz vor dem Ende ein wenig die gute Laune beim Gastgeber. – Tore: HSGPH: Wengler (2/1), Reimann (4), Strohschneider (2/1), Herrig (3), Full (2), S. Schindler (2), P. Schindler (5), Flechtner (2), Glapka (9/6).

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