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Regional Burgfrauen-Bollwerk unüberwindlich
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17:58 12.09.2011
Nervenstark: Die Geimaranerin Mareike Gloth (vorn) verwandelte beim Heimsieg gegen Vorsfelde zwei Siebenmeter. Quelle: Vetter
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Göttingen

Die HSG Plesse-Hardenberg gewann 27:13 gegen die HSG Rhumetal und der MTV Geismar 25:20 gegen Vorsfelde. Die HG Rosdorf-Grone trotzte dem VfL Wolfsburg II zumindest einen Zähler ab.

MTV GeismarMTV Vorsfelde 25:20 (10:9). Neuer Trainer, neue Trikots, neue Spielerinnen – vieles war neu in Geismar zum Saisonstart. Und neu bedeutete in diesem Fall auch gut, denn die Damen erwischten einen tollen Start (4:0). Nach 20 Minuten wurde das Spiel der Heimsieben dann hektisch, Fehler schlichen sich ein, und Vorsfelde glich zum 9:9 aus. Nach der Pause dann das gleiche Bild. Das Kemke-Team kam mit frischem Schwung aus der Kabine zurück und baute die Führung wieder aus. In der Endphase häuften sich wieder die Fehler, und die Gäste verkürzten auf 20:22. Mehr ließ Geismar aber nicht zu, kassierte bis zum Abpfiff keinen Gegentreffer mehr und jubelte am Schluss über einen gelungenen Auftakt. – Tore MTV: Wienecke (6), Kukla (6/1), Brunke (3/1), Frank (2), Gloth (2/2), von Roden (1), Eichhofer (1), Kupzog (1), Jakobi (1/1).

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HSG Plesse-Hardenberg – HSG Rhumetal 27:13 (16:7). Das Nachbarschaftsderby zum Auftakt lockte viele Zuschauer in die Nörtener Halle, was besonders die Heimsieben zu beflügeln schien (5:2). Die Abwehr glich einem Bollwerk, und wenn doch einmal etwas durchkam, war Torfrau Bühn auf dem Posten. Auch im Angriff lief es rund bei den Schützlingen von Artur Mikolajczyk, sehenswerte Treffer ließen den Vorsprung weiter anwachsen (11:4). Früh war das ungleiche Duell entschieden, denn dichter als sieben Treffer kam Rhumetal auch nach dem Seitenwechsel nicht heran (10:17). Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Gäste-Tor zu, und die eigene Abwehr blieb bis zum Schluss aufmerksam. Der überdeutliche Sieg bescherte den Burgfrauen die Tabellenführung. – Tore HSG: Governatori (9), Strahlke (5/1), Sander (4), Lapschies (4/1), Henne (3), Herale (1), Reimann (1).

HG Rosdorf-GroneVfL Wolfsburg II 17:17 (11:9). Die nach dem Abstieg neuformierte HG begann die Partie nervös, technische Fehler und Fehlwürfe prägten das Geschehen. Ein von Gutenberg verwandelter Strafwurf löste dann die Verkrampfungen, das Spiel nahm Fahrt auf. Dank ihrer starken Torfrau Menn, die unter anderem vier Siebenmeter parierte, lag meistens die HG vorn, konnte sich aber nicht absetzen. So blieb es spannend, und die Endphase entschädigte die Zuschauer für den torarmen Spielverlauf. Denn die 16:14-Führung der HG (52.) glich Wolfsburg in der 57. Minute aus und ging in der Schlussminute erstmals in der zweiten Hälfte in Führung. Ein Angriff blieb der Thormann-Sieben noch, und den schloss Jeep mit dem verdienten Ausgleich ab. – Tore HG: Gutenberg (5), Entringer (5), Jeep (4), Flessner (2), Schneider (1).

kri