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Regional Catwall Acrobats: „Nie dagewesene Show“ in Lokhalle
Sportbuzzer Sportmix Regional Catwall Acrobats: „Nie dagewesene Show“ in Lokhalle
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15:24 22.10.2013
Von Mark Bambey
Spielerische Leichtigkeit und viel Fantasie: Die Catwall Acrobats verbinden Trakour und Turnen.
Spielerische Leichtigkeit und viel Fantasie: Die Catwall Acrobats verbinden Trakour und Turnen. Quelle: EF
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Göttingen

Die Wand, vor, hinter und auf der die aus Kanada stammenden Catwall Acrobats turnen werden, hat immense Ausmaße. Sie ist stolze sechs Meter hoch, vier Meter breit und 1,5 Meter tief. Zudem ist sie noch ein Schwergewicht, bringt mehr als eine Tonne auf die Waage. „Wir hatten noch nie ein solch voluminöses Gerät. Es stellt uns beim Aufbau schon vor Probleme, da nicht alle Hallen so problemlos sind wie die Lokhalle“, sagt Wehr-Reinhold.

Bisher turnten die Catwall Acrobats lediglich an einer Seite, jetzt wird die Wand an beiden Seiten beturnt. „Deswegen wird die Wand neu gebaut. Das macht die Gruppe gerade selbst in Kanada. Sie wird dann per Schiff nach Deutschland gebracht und in Göttingen das erste Mal aufgebaut“, berichtet Wehr-Reinhold.
Beim Feuerwerk der Turnkunst integrieren die Catwall Acrobats einzelne Elemente des Trakour zusammen mit anderen Bestandteilen des Turnens und zeigen dadurch die Vielfältigkeit turnerischer Bewegungskünste. Trakour ist eine neue Trendsportart die als „Training für Parkour und Freerunning“ beschrieben werden kann.

Energiegeladenes Turnen

Die Catwall Acrobats werden Wände hoch laufen und dann plötzlich in der Wand verschwinden, nur um wenig später an anderer Stelle wieder aufzutauchen und sich in den freien Fall zu begeben. Das Trampolin, das in sechs Meter Tiefe unter ihnen steht, katapultiert sie zurück nach oben, und das Spiel wiederholt sich – wie es scheint nach einem Zufallsprinzip. Doch was so spielerisch wirkt, bedarf harten Trainings. Mit spielerischer Leichtigkeit und viel Fantasie präsentieren die Catwall Acrobats jedoch – auch am Schleuderbrett – anhand einstudierter Choreografien alternatives und energiegeladenes Turnen.

Trakour wird im Turnen immer beliebter, weil es aus dem Sportunterricht bekannte und oft als langweilig empfundene Elemente aus Geräteparkours durch ungewöhnliche Konstellationen aufpeppt. In der Sporthalle soll für den Einsatz auf der Straße geübt werden. Präzision, Körperbeherrschung und Spaß sind die wichtigsten Komponenten. Ob am Stufenbarren oder den Sprossenwänden oder ob aus einer Kombination aus Kasten, Trampolin und Weichbodenmatte – das perfekte Übungsgerät findet sich immer.

Die Sportart „Le Parkour“, für die Trakour als Vorbereitung gilt, wurde in den achtziger Jahren vom Franzosen David Belle ins Leben gerufen und in den Hochhaussiedlungen am Rande von Paris etabliert. Die Herausforderung von Parkour besteht darin, Hindernisse verschiedenster Art möglichst schnell in einer flüssigen und effizienten Bewegung zu überwinden. In Göttingen bietet zum Beispiel der ASC 46 mit seinem Jugendclub Trainingszeiten für Le Parkour an.
Für das Feuerwerk, das wieder vom Tageblatt präsentiert wird, bietet der NTB Karten zum Sonderpreis an.

Die Ermäßigung (20 Prozent) auf die Eintrittskarten der drei Feuerwerk-Shows in der Lokhalle (28., 29. und 30. Dezember, jeweils um 19 Uhr) erhalten Tageblatt-Leser noch bis zum 14. September beim Ticket-Service in der Tageblatt-Geschäftsstelle, Jüdenstraße 13c. Erstmals steht auch die NTB-Ticket-Hotline 0511-9809798 und das Internet zur Verfügung. Der Rabatt-Code lautet: GT-Rabatt. Bitte auf die genaue Schreibweise achten.