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Regional DBBL-Abschiedstour von Kerns und Beck beginnt
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18:07 26.03.2009
Hören auf: Jennifer Kerns (l.) und Steffi Beck in einem Heimspiel gegen die Saarlouis Royals.
Hören auf: Jennifer Kerns (l.) und Steffi Beck in einem Heimspiel gegen die Saarlouis Royals. Quelle: Swen Pförtner
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 „Was haben wir zu verlieren“, fragt Vlastibor Klimes und versucht damit, den Druck vom Tabellenachten der Hauptrunde zu nehmen. Der Trinos-Coach hofft, dass „die Mannschaft die besondere Atmosphäre in den Playoffs genießen kann. Das Team soll sich so präsentieren, dass es nie aufgibt.“ Der Kader hat die zweiwöchige Spielpause zur Regeneration und intensivem Training genutzt. „Bis jetzt sind alle fit“, berichtet Klimes.  

Dennoch sind die Göttingerinnen in der Stadtgartenhalle der klare Außenseiter. Vor allem die deutliche 43:82-Klatsche Ende Februar sollte den Trinos-Damen dabei in Erinnerung sein. Mittlerweile haben sich die Royals in einen wahren Siegesrausch gespielt, sind seit neun Spielen ungeschlagen. Fraglich ist jedoch der Einsatz von Ausnahmespielerin Fantasia Goodwin, die sich im Pokalhalbfinale eine Dehnung am Syndesmoseband im linken Sprunggelenk zuzog. „Sie kann spielen, aber es wäre besser, wenn sie nicht spielt“, sagt Royals-Trainer René Spandau. Allerdings sei es eben kein normales Ligaspiel, sondern das Playoff-Viertelfinale. 

Auch ohne Goodwin hat Vlastibor Klimes großen Respekt vor der Offensivstärke und Ausgeglichenheit der „Königinnen“, seiner Meinung nach die stärkste Mannschaft der Liga: „Die haben elf Spielerinnen auf gleichem Niveau.“ Bereits am Sonntag steht um 16 Uhr in der heimischen FKG-Halle die zweite Begegnung auf dem Programm. Möglicherweise ein ganz besonderer Moment für Jennifer Kerns und Steffi Beck. Bei einer Niederlage hätten sie ihr letztes Spiel im Trinos-Trikot absolviert. Spielmacherin und Co-Trainerin Kerns beendet ebenso wie Beck ihre Basketball-Karriere (Tageblatt berichtete).

„Wunder passieren“

Sollten die Veilchen eine von beiden Partien gewinnen, würde das Entscheidungsspiel der Serie am Freitag, 2. April, um 20 Uhr wiederum in Saarlouis ausgetragen werden. „Ich wünsche mir, dass Jennifer und Steffi noch dreimal auflaufen können“, unterstreicht Vlastibor Klimes. Der Sieger träfe im Halbfinale auf den Gewinner des Duells Oberhausen gegen Donau-Ries. Für Klimes ist das alles aber noch Zukunftsmusik: „Wir denken jetzt nur von Spiel zu Spiel. Aber Wunder passieren immer wieder.“

                                                                                                                          Von Henrik Schaper

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