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Den Radballern im Eichsfeld läuft allmählich die Zeit davon

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19:00 09.02.2021
Auch der Spielbetrieb im Radball liegt brach.
Auch der Spielbetrieb im Radball liegt brach. Quelle: imago-images
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Eichsfeld

Die Corona-Pandemie lässt die Eichsfelder Radballräder weiterhin ungenutzt im Lager ruhen. Auch wenn ein Team nur aus zwei Spielern besteht, darf trotzdem nicht gemeinsam trainiert werden. Nach der weiteren Verlängerung des Lockdowns hat die Hallenradsportkommission im Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nach der Absage des ersten Spieltages in der 1. und 2. Radball-Bundesliga im Januar, nun auch den zweiten Spieltag in den beiden höchsten deutschen Spielklassen im Februar gecancelt. So verschiebt sich der Saisonstart bis mindestens in den März hinein. Auch im Deutschlandpokal gibt es massive Verschiebungen. Der BDR teilte mit, dass beabsichtigt ist, sämtliche Spieltage nachzuholen. Näheres könne allerdings, so der BDR, derzeit aufgrund der unklaren Lage nicht bestimmt werden.

Verlängerung der Pause bis März wahrscheinlich

Ähnlich handelte der Radsportverband Niedersachsen. Nach der Absage der geplanten Spieltage in der Elite von der Radball-Oberliga bis zur Landesliga, wie auch des Spielbetriebes in den Nachwuchsklassen im Januar, hat der Landesfachwart Stefan Huter nun alle Spieltage auf Landesebene bis zum 14. Februar abgesagt. Eine Verlängerung des Stillstandes bis zumindest Anfang März wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Keine vier Meisterschaften in einer Halle

Aus den untereichsfeldischen Radball-Hochburgen kommen daher auch kaum neue Stimmen zu diesem Thema. Der Obernfelder Stahlross-Vorsitzende Andreas Bauer sagt: „Was soll man machen, außer sich nach den Gegebenheiten zu richten.“ Gedanken über den weiteren Verlauf der Nachwuchssaison macht sich der Bilshäuser Möven-Trainer Franz-Josef Adler. Als Organisator der auf den 1. März terminierten Landesmeisterschaften in der heimischen Carl-Strüber-Sporthalle kann er wegen Covid 19 seine Planungen nicht vorantreiben. „An eine Ausrichtung der Meisterschaften in allen vier Klassen in einer Halle an einem Tag ist nicht zu denken. Entweder gibt es eine zeitliche Verlegung der Veranstaltung oder eine Verteilung der verschiedenen Altersklassen auf verschiedene Hallen“, informiert Adler.

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Ohne zeitliche Verlegung fallen dann die nachzuholenden Rundenspieltage, die letztlich zur Qualifikation für die Landesmeisterschaft dienen, der Pandemie zum Opfer. Ursprünglich bis zum 8. März (Junioren) und 22. März (Schüler) müssen die Landesverbände ihre Mannschaften für die weiterführenden Qualifikationen zu den Deutschen Meisterschaften melden. Die Verantwortlichen können nur hoffen, dass mit einer zu erwartenden Verschiebung der Termine bei künftig niedrigeren Infektionszahlen möglichst viele Turniere für den Nachwuchs doch noch zustande kommen.

Von Berthold Kopp