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Regional „Die Mädels ziehen hervorragend mit“
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18:03 22.07.2009
Pausiert berufsbedingt bis zum Januar, steht dann aber wieder zur Verfügung: Christin Gerber, die Spielmacherin der HG Rosdorf-Grone.
Pausiert berufsbedingt bis zum Januar, steht dann aber wieder zur Verfügung: Christin Gerber, die Spielmacherin der HG Rosdorf-Grone. Quelle: Pförtner
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Nach ersten Tests und Trainingseinheiten gegen Tuspo Wallau, SVH Kassel und HSG Rhumetal II bleiben dem weiter verjüngten Team um Trainer Lars Rindlisbacher gut vier Wochen Zeit, den Grundstein für ein weiteres Oberliga-Jahr zu legen. Die Saison beginnt am am Sonnabend, 22. August, mit einem Heimspiel gegen die HSG Edemissen, ehe am zweiten Spieltag das Derby bei der HSG Northeim ansteht.

Eigentlich waren ja die HG-Damen nach einjährigem Gastspiel aus der vierten Liga wieder abgestiegen. Doch die frohe Botschaft kam postwendend vom „grünen Tisch“. Die HG Rosdorf-Grone durfte als Drittletzter ihren Oberliga-Platz behalten, weil einige Regionalliga-Klubs nicht mehr meldeten und es somit von dort keine Absteiger gab.

Trainer Lars Rindlisbacher ist wieder bei den Frauen angekommen, mit denen er zu Anfang seiner Rosdorfer Zeit so großen Erfolg hatte und vor acht Jahren den Fast-Absteiger der Bezirksliga (jetzt Landesliga) übernahm und ihn innerhalb von drei Jahren in die Regionalliga führte. „So schließt sich der Kreis. Ich freue mich auf die Aufgabe. Die Mädels ziehen hervorragend mit“, geht Rindlisbacher zuversichtlich zu Werke. „Am Ende soll ein einstelliger Tabellenplatz eventuelle Abstiegssorgen gar nicht erst aufkommen lassen“, setzt sich der Coach ehrgeizige Ziele.

Teamgeist stärken

Da Christin Gerber aus beruflichen Gründen (diverse Praktika) erst im Januar 2010 zur Rückrunde und Sabrina Haase wegen ihres Referendariats in Detmold nur sporadisch zur Verfügung stehen, fehlen vorerst zwei erfahrene Führungsspielerinnen der letzten Jahre. „Dies soll mit mannschaftlicher Geschlossenheit, einem deutlich besseren und schnelleren Tempospiel sowie durch die individuelle Entwicklung der jungen Spielerinnen kompensiert werden“, hat der Trainer schon ein passendes Rezept in der Tasche. Die junge Mannschaft wurde noch einmal mit drei Spielerinnen aus der eigenen A-Jugend (Janina Schneider/Kreis, Anna Polnau/Rückraum, und Mareike Gloth/ Rechtsaußen) sowie Kreisläuferin Valerie Entringer aus der zweiten Mannschaft verjüngt.

Außerdem wurde der Kader bewusst reduziert, um den Teamgeist positiv zu stärken. So gehen die Frauen der HG mit einem 14er Kader in die Spielezeit 2009/10. „Unsere neuen Spielerinnen passen handballerisch und menschlich gut ins Team“, bestätigt Torfrau und Mannschaftssprecherin Antje Bollensen: „Ob wir stärker sind, das wird sich in der Saison zeigen.“ Ziel sei es, Spaß auf dem Feld zu haben, durch schnellen, attraktiven Handball zu überzeugen und von Beginn an so zu kämpfen, „dass wir am Ende nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben“. Verzichten muss die HG dabei auf Alexandra Osei-Bonsu, die eine Handballpause eingelegt hat, auf Kreisläuferin Christiane Horn, Rechtsaußen Maike Dötsch (beide Karriereende), Rückraumspielerin Lena Hofmann (Studium), Torfrau Carolina Kayser (berufsbedingte Pause) und Theresa Rettberg (Ziel unbekannt).

nd

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