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Regional Doppelschlag führt Hainberg zum 2:1
Sportbuzzer Sportmix Regional Doppelschlag führt Hainberg zum 2:1
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21:33 21.11.2010
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Es war ein Doppelschlag in der 32. und 33. Minute, der die Begegnung vorzeitig entschied. Spielmacher Schulte schlägt eine Ecke in den Sechzehner, Dösereck nimmt das Leder aus kurzer Entfernung direkt und verwandelt: 1:0. Die Gäste sind offensichtlich geschockt, verlieren gleich nach Wiederanstoß den Ball und lassen von Werder auf rechts davonziehen. Dieser schießt, und der BSV kann schließlich nicht verhindern, dass Schulte heranrauscht und den Abpraller aus wenigen Metern einnetzt: 2:0.

Wirklich spannend wurde es danach nur noch in den ersten zehn bis 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Da nämlich kam der SV, bei dem Coach Wolfhard Kratzert die Liberoposition aufgelöst hatte, hochmotiviert aus der Kabine und machte sofort Druck. Hainberg war in dieser Phase zu selbstsicher und baute den Gegner durch Fehler auf. 49. Minute: Vollbrecht geht aufs Tor zu, wird nicht angegriffen, kann sich also in aller Ruhe den Ball vorlegen und abziehen. Besonders gefährlich ist sein Schuss nicht, doch Baumfalk kann ihn nur fausten, und zwar genau vor die Füße von Hichert, der sich nicht zweimal bitten lässt und den Anschlusstreffer erzielt.

Danach spielt Bovenden weiter mutig nach vorn, doch spätestens Thodes Kopfball in der 60. Minute, den ein SV-Spieler gerade noch von der Linie schlagen kann, läutet wieder eine Phase Hainberger Überlegenheit ein, die bis zum Schluss anhält und leicht zu weiteren Treffern hätte führen können. Doch das Strafraum-Foul von Möller an von Werder pfeift Schiri Maik Grimme nicht (65.), Riecks Freistoß pariert Fahlbusch (70.), und fünf Minuten vor Schluss entscheidet sich Dösereck zu einem Abspiel, statt völlig freistehend selbst zu schießen.

Neben der technischen und spielerischen Überlegenheit der Hainberger wurde die Partie auch dadurch entschieden, dass der SV immer wieder den gleichen taktischen Fehler beging: Statt das Spiel von hinten ruhig aufzubauen, schlug Fahlbusch die Abschläge regelmäßig weit nach vorn. Meist brachte das die höher gewachsenen Blau-Weißen in Ballbesitz, weil sie naturgemäß die Mehrheit der Kopfballduelle für sich entscheiden konnten.

Hainberg: Baumfalk (53. Posner) – Kapelle, Thode, Hartmann, Dannenberg – Kahl (73. Maas), Rieck, Schwalm (78. Hühold), Schulte – Dösereck, von Werder. – Bovenden: Fahlbusch – Koch, Burkhardt (65. Bierbaum), Kürzinger – Krake, Schulz, Hassan Noureddine, Vollbrecht, Haehnel (65. Weide) – Hussein Noureddine (46. Möller), Hichert. – Tore: 1:0 Dösereck (32.); 2:0 Schulte (33.); 2:1 Hichert (49.).

Weitere Spiele:
SV Südharz Walkenried – TSV Landolfshausen 1:2 (1:1). Wagenknechts einziger Kritikpunkt am Spiel seines Teams war die schlechte Chancenverwertung. „Wir hätten viel höher gewinnen müssen“, sagte Wagenknecht, dessen Team den Gegner, der sein Heil in Kontern suchte, „klar beherrscht“ habe. So hatten Sosinski mit zwei Kopfbällen (20., 35.), Hartmann (30.) und Köhne, der in der 80. Minute nur die Latte traf, durchaus die Chance, das Ergebnis höher zu schrauben.
TSV: Rudolph – Böske, Eschholz, Busse, Steinfadt – Schulze, Anschütz, S. Köhne, Kreitz – Hartmann (88. Curdt), Sosinski. – Tore: 0:1 S. Köhne (14.), 1:1 König (42.), 1:2 Anschütz (55.).

Germania Breitenberg – TSV Bremke/Ischenrode 0:0. „Wir waren in der ersten Halbzeit besser, Breitenberg in der zweiten, deshalb geht das Unentschieden vollkommen in Ordnung“, sagte Michaela Lahrsow, Teammanagerin der Bremker, die auf vier Stammkräfte verzichten mussten. Auf dem schwer bespielbaren tiefen Breitenberger Platz waren Torchancen aus dem Spiel heraus Mangelware. Gefahr für das gegnerische Tor gab es auf beiden Seiten gelegentlich bei Standardsituationen, zwingend waren aber auch sie nicht.
Bremke: Tribus – Wendhausen, Melzer (86. Scheibert), Linne (77. Kommisin) – Kobold, Dierks, Wille, Wettig (48. Krelle), Beushausen – Denecke, Wittkowski.

Sparta – SG Denkershausen/Lagershausen 1:1 (1:1). In einem Spiel auf ein Tor erarbeitete sich Sparta zwar zahlreiche hochkarätige Chancen, hatte aber laut Trainer Bause „sehr viel Pech im Abschluss. Wir haben die ganze Zeit Druck gemacht, hätten aber noch drei Stunden spielen können und wohl trotzdem kein Tor mehr geschossen“, so der Trainer.
Sparta: Zöllner – Hillebrecht, Huck, Buermann, Preis – Stehl (73. Yousif), Pochopien ((67. Zani), Nasreddine, Zackenfels – Sen, Matezki (30. Weska). – Tore: 0:1 Hildebrandt (24.), 1:1 Zackenfels (32.).

Von bru, mig, war