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Regional Doppelspieltag für Aufsteiger ASC 46 Göttingen
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18:00 21.11.2019
Die Spielerinnen des ASC 46 sind am Wochenende doppelt gefordert und hoffen darauf, auch jubeln zu können. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Mehr englische Woche geht kaum: Am kommenden Wochenende steht für die Regionalliga-Volleyballerinnen des ASC 46 Göttingen ein Doppelspieltag auf dem Spielplan. Am Sonnabend reist das Team des Trainergespanns Johannes Hellwig und Marcel Rieskamp zum VfL Lintorf, am Sonntag empfängt es in der Halle der Geschwister-Scholl-Schule ab 16 Uhr den FC Leschede 47.

Für die Mannschaft der Königsblauen ist es nach dem Derbyspieltag in Weende am vergangenen Wochenende – das Spiel gegen den Tuspo ging mit 0:3 verloren – nun der zweite „etwas andere“ Spieltag. Die ASC-Spielerinnen werden ihr Wochenende also größtenteils im Mannschaftsbus und in Sporthallen verbringen, während der lokale Konkurrent vom Tuspo Weende spielfrei ist und die Füße hochlegen wird – oder am Sonntag das Spiel der Ligakonkurrenz in Göttingen anschauen kann.

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Kompletter Kader einsatzbereit

Immerhin stehen dem ASC-Trainerduo Hellwig und Rieskamp am Wochenende sämtliche Spielerinnen des Kaders zur Verfügung. Am Sonnabend trifft der Aufsteiger und aktuell Tabellenletzte ASC um 19 Uhr auf den Drittliga-Absteiger VfL Lintorf, der nach missglücktem Saisonstart inzwischen in die Spur gefunden hat und seine letzten drei Partien gewinnen konnte. Damit steht Lintorf vor diesem Nachholspiel auf Platz fünf der Tabelle. Nach dem späten Beginn in der Nähe von Osnabrück werden Trainer und Spielerinnen erst spät wieder zurück in Göttingen sein.

Am Sonntagnachmittag folgt dann das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. Die Gäste aus Leschede haben erst zwei Siege auf ihrem Konto und damit nur einen Punkt mehr auf der Habenseite als der ASC 46.

Richtungsweisender Charakter

Die beiden Partien haben für die Königsblauen richtungweisenden Charakter. „Wir machen uns als Aufsteiger keinen Druck. Für viele unserer Spielerinnen ist die Regionalliga Neuland, wir steigern uns seit Wochen von Spiel zu Spiel. Aber natürlich brauchen wir auch irgendwann wieder Punkte, sonst wächst der Abstand zum rettenden Ufer immer weiter an“, sagt ASC-Außenangreiferin Christine Pieper.

Und natürlich gäbe es keine bessere Motivation für das Team, als mit einem Sieg – oder zumindest einer starken Leistung nach dem Match am Sonnabend – ins Heimspiel am Sonntag zu gehen. „Am Sonntag hoffen wir dann zur besten Kaffee- und Kuchenzeit auf volle Tribünen und die Unterstützung unserer Zuschauer. Dann wäre es prima, wenn wir in der Halle der Geschwister-Scholl-Schule unseren ersten Heimsieg einfahren könnten“, gibt sich Coach Johannes Hellwig optimistisch.

Zählbares muss folgen

In den zurückliegenden beiden Partien gegen die Spitzenteams aus Osnabrück und Weende haben die Königsblauen jeweils an einem Satzgewinn gekratzt und die Favoriten geärgert. Nun wäre es wichtig, den guten Leistungen auch Zählbares folgen zu lassen – der bisher einzige Sieg für den ASC in Braunschweig ist schon vier Spiele her. Auch für das Selbstbewusstsein des Teams wäre ein Erfolgserlebnis sehr hilfreich.

Von Peter König

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