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Regional Drei Punkte sind Pflicht für Landolfshausen
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18:26 25.08.2011
Dribbelstark: Moritz-Nicolas Jünemann vom TSV Landolfshausen setzt sich gegen Robert Strüber vom SV Bilshausen (in blau) durch.
Dribbelstark: Moritz-Nicolas Jünemann vom TSV Landolfshausen setzt sich gegen Robert Strüber vom SV Bilshausen (in blau) durch. Quelle: CR
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Göttingen

Tabellenführer SC Hainberg hat dann die SG Werratal zu Gast, während der FC Grone bei Tuspo Petershütte II antritt. Der TSV Bremke/Ischenrode spielt auswärts beim SSV Nörten-Hardenberg, der SC Weende empfängt Merkur Hattorf.

TSV Landolfshausen – VfR Osterode. „Wir müssen unbedingt drei Punkte holen, da ist der Gegner erst mal zweitrangig“, verdeutlicht TSV-Kapitän Lars Kreitz die angespannte Situation, nachdem die Mannschaft gegen Hattorf „zwei Punkte weggeschmissen“ und in Einbeck „fast chancenlos“ gewesen sei. „Einbeck war am letzten Spieltag eine Klasse besser, das muss man anerkennen.“ Am System mit zwei Spitzen werde sich voraussichtlich nichts ändern, allerdings müsse sein Team die „Unkonzentriertheiten abstellen“. Die Ergebnisse, die Osterode in dieser Saison bislang abgeliefert habe, seien allerdings „auch nicht berauschend“. Deshalb „sind drei Punkte Pflicht“, fordert Kreitz.

Tuspo Petershütte – FC Grone. „Petershütte hat ein starkes Team, dennoch stehen sie mit nur einem Punkt weit unten in der Tabelle“, äußert sich FC-Coach Goran Andjelkovic. Die Mannschaft habe einige Punkte „leichtfertig verschenkt“, dies sei wahrscheinlich dem jugendlichen Kader und somit der Unerfahrenheit geschuldet. Dennoch sei das Team „ziemlich ausgeglichen“, es „wird also eine schwere Partie. Ich hoffe, dass nicht allzu viele Spieler der ersten Petershütter Mannschaft dabei sind.“ Wenn seine Spieler eine „einigermaßen vernünftige Leistung abrufen“ würden, sollte „mindestens ein Punkt drin sein“, sieht Andjelkovich der Partie optimistisch entgegen.

SC Hainberg – SG Werratal. „Die Niederlage gegen Nörten-Hardenberg im Pokalwettbewerb am vergangenen Mittwoch war wunderbar“, gibt sich Hainberg-Trainer Oliver Gräbel sarkastisch. Nun hätten seine Spieler gesehen, dass „nichts von alleine geht“. Die „vielen vermeidbaren Fehler und Unkonzentriertheiten“ müsse das Team abstellen, auch im Training müssten alle „eine große Schippe drauflegen, um am Sonntag gegen Werratal bestehen zu können“. Die SG schätzt Gräbel als „stärksten Aufsteiger“ ein, der über sehr gute Einzelspieler verfüge. „Wir wissen, was uns erwartet und wie wir auftreten müssen, um zu gewinnen“, sagt der FC-Coach.

SCW – Merkur Hattorf. Gegen Hattorf habe sein Team bereits zweimal gespielt und sich „immer sehr schwer getan“, betont der Weender Trainer Marc Zimmermann. Der erste Vergleich ging mit 2:3 verloren, die andere Begegnung habe seine Mannschaft „mit Mühe und Not in den Schlussminuten noch gedreht“. Deshalb habe der SCW „größten Respekt vor Hattorf“. Weende sei momentan gut aufgestellt, die Einstellung stimme, so dass am Spielsystem nichts geändert werden müsse. „Wir wollen erfolgreich sein und drei Punkte holen“, gibt Zimmermann als Ziel aus.

SSV Nörten-Hardenberg – TSV Bremke/Ischenrode. „Die Mannschaft ist bislang unter ihren Möglichkeiten geblieben, der Saisonbeginn total unglücklich verlaufen“, seufzt Dieter Königsmann, Abteilungsleiter des TSV Bremke/Ischenrode. Spielmacher Sascha Wittkowski ist nach seiner Rotsperre wieder dabei, von ihm erhofft sich Königsmann „entscheidende Impulse“. „Wir fahren nach Nörten, um drei Punkte zu holen. Alles andere wäre zu wenig, wenn wir den Anschluss nach oben nicht verlieren wollen. Wir wollen nicht mehr unten drin stehen und müssen uns schnell wieder hocharbeiten.“

Von Tobias Christ