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Regional Duderstadt glänzt mit 38:21-Kantersieg in Nienburg
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20:06 02.12.2018
Linksaußen Til Winkler zauberte mit seinen zehn Treffern nach Belieben. Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

Der Verbandsliga-Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt hat bei der HSG Nienburg II auch ohne den am Außenband verletzten Torjäger Justin Brand klar mit 38:21 gewonnen. Damit meisterten die Eichsfelder die Generalprobe für das am kommenden Sonnabend gegen die HG Rosdorf-Grone anstehende Kreisderby souverän. Der Vorletzte HG Rosdorf-Grone und Schlusslicht MTV Geismar mussten bei ihrer neunten Niederlage jeweils 38 Gegentore einstecken.

HSG Nienburg II – TV Jahn Duderstadt 21:38 (9:19). Seiner Favoritenstellung wurden die Eichsfelder einmal mehr gerecht und fuhren im elften Saisonspiel die neunten Sieg ein. Damit brachte der TV Jahn den Nienburgern die vierte Pleite in Serie bei. Während somit die Leistungskurve der Gastgeber mit jedem Spieltag weiter nach unten zeigt, fahren die Duderstädter der Herbstmeisterschaft ungebremst entgegen.

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6:4 lag der Tabellenführer nach zehn Minuten vorne, 9:4 dann nach einer Viertelstunde. Und als es nach zwei Dritteln der ersten Hälfte schon 14:6 und kurz darauf 18:7 (25.) stand, hatte sich die Vorentscheidung schon deutlich abgezeichnet. Selbst in der Folge kamen die Nienburger aus der bitteren Rolle gelehriger Schüler nicht mehr heraus.

Dabei nahmen die Eichsfelder die Hausherren weiter tüchtig in den Schwitzkasten. Linksaußen Til Winkler zauberte mit seinen zehn Treffern nach Belieben. Ebenso wie der Ex-Rosdorfer Jannik Burgdorf und der Kroate Matija Junakovic, der sich mit nunmehr 69 Toren an die zweite Stelle der Schützenliste warf.

TV Jahn Duderstadt: Winkler (10/3), Burgdorf, Junakovic (je 7), Osei-Bonsu, Deni (je 4), Kljak (3), N. Grolig (2), Böttcher (1).

HG Rosdorf-GroneHSG Rhumetal 29:38 (11:17).
Im letzten Heimspiel des zu Ende gehenden Kalenderjahres erzielte Marvin Hornig mit dem finalen Treffer das 250. Saisontor der Gastgeber. „Mich freut zwar, dass wir 29 Treffer erzielt haben. Dagegen nerven mich 38 Gegentore“, gab Trainer Markus Wuttke seine Gefühlslage zu Protokoll. Sein Gegenüber Sascha Heiligenstadt feierte nach nunmehr 11:1 Punkten in Folge ein „vermeintlich leichtes Spiel, in dem wir zum Ende der ersten Halbzeit unsere stärksten zehn Minuten hatten“.

8:8 hieß es noch nach 18 Minuten, ehe die Rhumetaler auf 18:11 davonzogen (31.) und damit den Grundstein für den Erfolg legten. Mit zu leichten Fehlern im Angriff wurden die Gastgeber ausgekontert und verloren bis zur Pause völlig die Linie. Wir waren in der Abwehr nicht mehr gut genug und haben zu viele einfache Tore zugelassen“, ärgerte sich Sebastian Kutz: „Wir haben uns also wieder einmal selbst geschlagen.“

HG Rosdorf-Grone: Hornig (5), Breitmeyer, Laske, Schulz (je 4), Klockner (4/1), Herthum, Kurz, Kutz (je 2), Messerschmidt, von Gfug (je 1).

HSG Rhumetal: Fischer (8), Zimmermann (7/1), Jentsch (7/2), Falkenhain (3), F. Kreitz, Stolle (je 2), Strohschneider (2/1), B. Kreitz, F. Kreitz (je 1).

MTV Geismar – SG VfL Wittingen/Stöcken 26:38 (16:21). Trainer Dominik Kemke schüttelte nur mit dem Kopf. „So dürfen wir uns einfach nicht präsentieren. Wir haben gänzlich ohne Abwehr gespielt.“ Was der Gegner mit zunehmender Spielzeit durch viele freie Würfe zu seinen Gunsten nutzte und die ersten Auswärtspunkte einheimste. Dabei führte der MTV noch 8:6 (10.), ehe bereits kurz darauf der Gast mit 14:9 (20.) die Wende einleitete und in der Folge seine beiden ersten Auswärtspunkte einheimste. Da waren auch die heimischen Torhüter völlig machtlos.

MTV Geismar: Schliesing (6), König (5), Förster (3), Germershausen, Heise, Kupsch, Zosel (je 2), Werkmeister (2/2), Kempernolte, Schmidt (je 1).

TBV Lemgo gastiert in Göttingen

Wiedersehen mit dem Handball-Erstligisten TBV Lemgo Lippe: Die Ostwestfalen bestreiten in Göttingen ein Freundschaftsspiel beim Verbandsligisten HG Rosdorf-Grone. Anpfiff ist am Freitag, 11. Januar, um 19 Uhr in der Sparkassen-Arena. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen haben erst vor wenigen Tagen Dani Baijens vom Ligakonkurrenten SG Flensburg-Handewitt bis 2021 verpflichtet. Bereits 2010 hatte der TBV Lemgo Lippe in Göttingen vor rund 1000 Zuschauern ohne fünf Nationalspieler ein Vorbereitungsspiel 50:18 gegen die HG Rosdorf-Grone gewonnen. nd

Von Ferdinand Jacksch

02.12.2018
02.12.2018