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Regional Eichsfelderin Wucherpfennig nimmt es mit den besten Schützen auf
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16:53 26.11.2019
Angelina Wucherpfennig hat in der Luftgewehr-Bundesliga die nächste Bewährungsprobe bestanden. Quelle: r
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Eichsfeld

Bundesliga-Schützin Angelina Wucherpfennig hat die nächste Bewährungsprobe gemeistert. Die Gerblingeröderin, die für die Braunschweiger SG schießt, ging bei den jüngsten drei Wettkämpfen erstmals in ihrer Karriere an Position eins ihres Teams an den Start. Obwohl sie mit ihrer Mannschaft jeweils verlor, war sie stolz und dankbar, dass ihr Trainer ihr diese Chance geboten hatte.

Die BSG musste zuletzt drei Niederlagen in der Luftgewehr-Bundesliga hinnehmen: Im Heimkampf gegen die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen (2:3, 1975:1976 Ringe), den Bürgerschützenverein Buer-Bülse aus Gelsenkirchen (1:4, 1951:1986) und am vergangenen Wochenende beim Auswärtsauftritt gegen den SV Wieckenberg (0:5, 1951:1978). Vor allem gegen Wieckenberg waren die Braunschweiger Schützen krasse Außenseiter, was sich auch im Ergebnis niederschlug.

Starke Leistungen der 19-Jährigen

Braunschweigs Coach hatte die 19-jährige Wucherpfennig beim Heimkampf erstmals an die Position eins beordert, weil die bisherige Spitzenschützin der BSG in einem Formtief steckte. Außerdem habe es sich Wucherpfennig durch starke Leistungen redlich verdient, auch einmal gegen die Topschützen des Gegners anzutreten, sagte der Trainer. Dass die Nachwuchsschützin ihre Duelle verlor und auch insgesamt kein Sieg für die Braunschweiger SG abfiel, wollte der Trainer nicht überbewerten.

Wucherpfennig war da schon kritischer mit sich selbst: „Ganz zufrieden bin ich nicht“, sagte sie nach dem Auftritt in Braunschweig. „Ich stand mehr unter Druck. Dass es schwer wird, zu punkten, hatte ich mir aber von vornherein gedacht.“

Krasser Außenseiter

Leichter wurde es auch gegen den Favoriten SV Wieckenberg in Nordstemmen am vergangenen Wochenende nicht. Nicht nur, dass die BSG als krasser Außenseiter in den Wettkampf ging. Zu allem Überfluss mussten die Braunschweiger auch noch auf ihre Topschützin Rikke Ibsen aus Dänemark verzichten, da diese bei einem Weltcup startete.

„Aus diesem Grund bin ich nochmals an Position eins gestartet und musste mich gegen den Olympia-Teilnehmer Henrik Larsen aus Norwegen beweisen, gegen den ich mit 393:398 verloren habe“, sagte Wucherpfennig. Allerdings sei es an dem Tag beim ganzen Team nicht rund gelaufen bei den ersten 20 Schüssen. Da die Schützen des SV Wieckenberg gleichzeitig alle an ihre Bestleistung herankamen, war der Rückstand nicht mehr aufzuholen.

Viel Pech bei Wucherpfennig

Bei Wucherpfennig kam dann auch noch Pech dazu: „In den ersten 20 Schüssen stand ich unter sehr starkem Druck, weshalb mir ein dummer Fehler passiert ist. Ich bin gegen den Abzug gekommen und habe eine 8 geschossen. Somit fehlten mir direkt zum Anfang gleich zwei Ringe – und das Duell war damit schon beendet.“

Nach einer kurzen Besprechung mit ihrem Trainer habe sie aber wieder zu ihrer normalen Leistung zurückgefunden. „Ich habe dann fast perfekt mit einer 99er- und einer 100er-Serie ausgeschossen“, freute sich die 19-Jährige, die Kurve noch mal gekriegt zu haben.

„Der Druck ist enorm hoch“

In den nächsten Wettkämpfen wird die 19-Jährige nun wieder an Position zwei starten. „Darüber bin ich sehr froh, da der Druck an Position eins enorm hoch ist im Vergleich zu den anderen Positionen, an denen ich bereits geschossen habe“, sagte sie. „Trotzdem bin ich sehr dankbar, dass sich die Chance ergeben hat, in der 1. Bundesliga gegen absolute Weltklasse-Schützen zu schießen. Ich denke, dass ich etwas Erfahrung gesammelt habe.“

Nach den drei jüngsten Niederlagen hat die BSG keine Chance mehr auf das Finale im Februar. Mit dem Abstiegskampf wird sich die Mannschaft von Angelina Wucherpfennig aber wohl auch nicht mehr auseinandersetzen müssen.

Von Andreas Fuhrmann

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