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Regional Ein Weender im Hertha-Tor
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19:15 25.09.2009
Zwei Meistertitel geholt: Timo Ochs bei Red Bull Salzburg.
Zwei Meistertitel geholt: Timo Ochs bei Red Bull Salzburg. Quelle: AP
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Die vereinslose Zeit hat endlich ein Ende. „Das war nicht einfach“, sagt Ochs, der nach einer Verletzung beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg, mit dem er zwei Meistertitel geholt hat, im Sommer ausgemustert wurde. Jetzt profitiert die neue Nummer 12 der Berliner, die einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat, vom Ausfall Jaroslav Drobnys und der Unerfahrenheit von Vertreter Sascha Burcherts.

Anfänge im SCW-Tor

Es ist Ochs‘ sechster Verein. Groß geworden ist er beim SC Weende. „Timo war damals schon hervorragend im Tor“, erinnert sich SCW-Vorsitzender Dieter Meier. „Und er wollte schon immer ins Tor.“ „Es hat sich einfach schnell gezeigt, dass meine Position zwischen den Pfosten ist“, sagt Ochs, der in Göttingen noch heute viele Schulfreunde hat.
Mit 14 wechselte er zu Hannover 96, wo er in der Jugend aktiv war und dann bis 2003 das Tor hütete. Unter Trainer Ralf Rangnick lief der Vertrag aus. „Vielleicht war es besser, dass man sich trennt“, sagt Ochs heute. Nach einer Saison beim VfL Osnabrück (25 Spiele) und zwei Jahren bei 1860 München (47 Spiele) wechselte er nach Salzburg. „Da hatte ich zwei schöne Jahre“, sagt der 27-Jährige, der mit Salzburg allerdings schon seit dem Sommer abgeschlossen hat und sich jetzt schnell in Berlin eine Wohnung für sich, seine Frau und seinen Ende Juli geborenen Sohn suchen muss.
Das Hotelleben ist er als Fußballer aber gewöhnt. Damit sich das schnell ändert, helfen seine Eltern, die in Weende wohnen, bei der Wohnungssuche: „Timo ist jetzt in Berlin gefordert, da hat er natürlich wenig Zeit, weiß Vater Rolf Ochs.

mb

25.09.2009
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