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Erstmals eigenes Dressurturnier beim RV St. Georg Nesselröden

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15:30 27.05.2021
Um die begehrten Schleifen geht es in Nesselröden am Wochenende für die Dressurreiter.
Um die begehrten Schleifen geht es in Nesselröden am Wochenende für die Dressurreiter. Quelle: imago
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Nesselröden

In der Vergangenheit hat der Dressursport beim traditionellen Pfingstturnier des Reitervereins St. Georg Nesselröden immer ein Schattendasein geführt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Prüfungen wurden in der Reithalle ausgetragen, während die Springpferde eine große Kulisse auf dem Außenplatz hatten. Das ist in diesem Jahr anders: Ein Wochenende nach dem Springturnier richtet der Verein eine eigene Konkurrenz für die Dressurreiter aus, die die Anlage im Eichsfeld von Freitag bis Sonntag bevölkern werden.

Erstmals M-Prüfungen im Angebot

Wie schon am vergangenen Wochenende für die Springreiter und ihre Pferde ist der Turnierstandort Nesselröden auch für die Amateur-Dressurreiter die erste Gelegenheit, sich in der Region mit der Konkurrenz zu messen. Entsprechend groß war die Nachfrage. „Wir haben im Vorfeld schon reglementiert. Die Startplätze wurden fast komplett ausgeschöpft. Die Basis-Prüfungen sind recht voll“, sagt Dressurreiter Hendrik Gäbel. Zufrieden mit der Resonanz ist auch der Vorsitzende Arnold Rittmeier. „Das ist das erste Freiluftturnier überhaupt, das wir für die Dressurprüfungen ausrichten. Es sind einige Prüfungen mehr als sonst in der Halle, und zum ersten Mal haben wir auch M-Prüfungen ausgeschrieben.“

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Wie schon beim Pfingstturnier gibt es auch an diesem Wochenende ein strenges Hygienekonzept. Zuschauer sind nicht zugelassen, Zutritt erhalten nur der Reiter plus eine Begleitperson. „Wir müssen alles dokumentieren, jede Person, die auf dem Gelände ist – wann sie kommt und wieder fährt“, berichtet Rittmeier. Ein negativer Coronatest, alternativ eine Impfbescheinigung (Komplettschutz mindestens 14 Tage nach Zweitimpfung) oder der Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion, die nicht länger als sechs Monate zurückliegt, ist mit dem Anwesenheitsnachweis vorzulegen. Auf dem gesamten Gelände – auch auf dem Park- und Abreiteplatz – müssen Abstände eingehalten und medizinische Masken getragen werden. Da gibt es nur eine Ausnahme: wenn der Reiter auf dem Pferd sitzt. Nachdem die Prüfungen beendet sind, sind die Reiter angehalten, das Turniergelände zügig wieder zu verlassen. Starterlisten werden nicht ausgegeben, die Ergebnisse werden live im Internet veröffentlicht.

Das Programm ab Freitag

Das Dressurprogramm beginnt am Freitag mit einer Dressurpferdeprüfung A** um 14.30 Uhr, der schließt sich um 18.30 Uhr eine L-Dressurpferdeprüfung an. Früh aufstehen müssen am Sonnabend die 49 Teilnehmer der A*-Dressur, die um 7.30 Uhr beginnt. Es schließen sich eine A*-Dressurreiterprüfung, eine E-Dressur und der Reiter-Wettbewerb an. Mit einer A**-Dressur und einer L-Dressur, die um 17.30 Uhr beginnt, geht der zweite Veranstaltungstag zu Ende. Am Sonntag steht zunächst eine L**-Dressur ab 7.30 Uhr auf dem Programm, ab 10 Uhr sitzen die Reiter bei der M-Dressurreiterprüfung im Sattel, mit der M*-Dressur ab 14 Uhr beschließt die schwerste Prüfung das Programm dieses Wochenendes.

Von Kathrin Lienig