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Regional „Feuerwerk der Turnkunst“ im Spagat
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16:44 10.12.2019
Das „Feuerwerk der Turnkunst“ kommt mit „Opus“ für drei Shows nach Göttingen. Quelle: TSF GmbH
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Hannover

Das „Feuerwerk der Turnkunst“ wird sozusagen olympisch: Die Turn- und Sportfördergesellschaft (TSF), die die erfolgreichste deutsche Turnschau organisiert, gestaltet bei den Sommerspielen 2020 die Turngala. Geschäftsführer Wolfram Wehr-Reinhold war nach Lausanne an den Sitz des Weltverbands FIG (Fédération Internationale de Gymastique) zur Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarungen gereist. „Wir sind stolz über den Zuschlag. Das beweist die mittlerweile auch internationale Aufmerksamkeit für unsere Veranstaltungen“, sagte Wehr-Reinhold.

Die Turngala in Tokio findet am 5. August 2020 um 12 Uhr Ortszeit (5 Uhr MESZ) statt – im Anschluss an die Gerätefinals. Dort präsentieren sich traditionell die besten Olympioniken im Kunstturnen, im Trampolinturnen und in der Rhythmischen Sportgymnastik in einem wettkampfungebundenen, feierlichen Rahmen dem Publikum. „Die FIG wollte diese Gala in eine Choreographie einbetten und hatte einen Partner gesucht“, sagte Wehr-Reinhold.

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Heidi Aguilar soll Gala-Choreografie gestalten

Feuerwerks-Regisseurin Heidi Aguilarsoll für die Gala-Gestaltung zuständig sein. „Es werden nicht nur die besten Athleten der Spiele in diesem Programm auftreten, sondern wir bemühen uns auch um die Mitwirkung von einzelnen Sportlern aus unserem Showteam“, sagte Aguilar. Denkbar ist auch, dass der aktuell beste deutsche Kunstturner Andreas Toba (TK Hannover) mitmacht.

Vor der olympischen Herausforderung steht für die TSF jedoch die Organisation der 33. Auflage des „Feuerwerks der Turnkunst“. „Mit dieser Schau schaffen wir die Verbindung zu den Vereinen und den Kreisen“, sagte Heiner Bartling, der Präsident des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB), unter dessen Dach die TSF angesiedelt ist. Dokumentiert wird dieses Anliegen durch den Auftritt lokaler Vereinsformationen, die jede der 35 Vorstellungen an 22 Veranstaltungsorten eröffnen. „Damit binden wir reine Amateure in ein Programm mit professionellen Artisten ein“, sagte Bartling. Aguilar und Wehr-Reinhold lobten, dass sich das Leistungsniveau dieser Gruppen in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert habe.

Tournee beginnt am 28. Dezember in Oldenburg

Die aktuelle „Opus“-Tournee beginnt am 28. Dezember in Oldenburg und endet am 26. Januar 2020 in Köln. 62 Artisten aus zehn Nationen gestalten das Programm, darunter erstmals eine Gruppe aus der Mongolei, die Artistik auf dem Schleuderbrett zeigt. Eine Premiere feiert die Feuerwerks-Band „The Red Sox Peppers“, die jede Darbietung live begleitet. Den Soundtrack zu „Opus“ hat wie schon bei den vergangenen Tourneen Rick Jurthe komponiert.

Die Göttinger Veranstaltungen am Dienstag, 21. Januar, und Mittwoch, 22. Januar, beginnen jeweils um 19 Uhr. Eine familienfreundliche Anfangszeit hat die Show am Donnerstag, 23. Januar: Sie beginnt um 17 Uhr. Abonnenten des Tageblattes erhalten 20 Prozent Abo-Plus-Rabatt beim Kauf von maximal vier Eintrittskarten in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen (Wiesenstraße 1) und ­Duderstadt (Marktstraße 9) sowie im Internet unter gt-tickets.de.

Von Carsten Schmidt

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