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Regional Frauenhandball: Erfolgreiche Testspielserie der HSG Plesse-Hardenberg
Sportbuzzer Sportmix Regional Frauenhandball: Erfolgreiche Testspielserie der HSG Plesse-Hardenberg
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18:16 02.09.2014
Am gegnerischen Kreis durchgesetzt: HSG-Torjägerin Katarina Salam (vorne).
Am gegnerischen Kreis durchgesetzt: HSG-Torjägerin Katarina Salam (vorne). Quelle: Pförtner
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Gegen die hessischen Landesligisten Waldau und Wesertal gewann das Mikolajczyk-Team, gegen den Drittligisten HSG Osterode-Harz setzte es eine 24:29-Niederlage.

Tuspo Waldau – HSG 18:24 (7:8, 15:15). 40 Minuten lang verlief die Partie ausgeglichen, dann brachte die bessere Kondition der HSG die Entscheidung. Aus einer stabilen Abwehr heraus wurde Waldau, das wegen seiner sehr harten Gangart aneckte, ausgekontert. „So ein unfaires, brutales Trainingsspiel hat es so lange ich dabei bin noch nicht gegeben“, empörte sich HSG-Betreuer Mark Helmstedt. „Aber unsere Mädels gehen gestärkt aus diesem Spiel heraus, weil sie gesehen haben, dass man auch gegen solche Teams gewinnen kann.“

Tore HSG: Henne (7), Herale (5/3), Grünewald (3), Salam (2), Achler (2), Rettberg (2/1), Hemke (1), Calsow (1), Strahlke (1).

HSG – HSG Osterode-Harz 24:29 (10:9, 15:17). Beiden Mannschaften steckte sichtlich die vormittägliche Trainingseinheit in den Knochen. Überraschenderweise konnte der Oberligist besser mit dieser Vorbelastung umgehen und führte nach 20 Minuten. Die Defensive zwang die Gäste zu Distanzwürfen, die meistens eine sichere Beute der Torfrauen Menn und Bühn wurden.

Darauf aufbauend lief es auch im Angriff beim Mikolajczyk-Team, das auch nach dem Rückstand Ende des zweiten Drittels nicht aufsteckte. So fiel die Niederlage recht knapp aus. Vor drei Wochen hatte die HSG an gleicher Stelle noch mit 25:39 das Nachsehen gehabt.

Tore HSG: Salam (8), Henne (6), Herale (4/3), Strahlke (3), Calsow (2), Achler (1).

HSG – HSG Wesertal 30:21 (12:7, 20:12). Vom Anpfiff weg übernahm die HSG die Spielkontrolle. Die Abwehr funktionierte, die Gegenstöße wurden schnell und sicher vorgetragen, im Positionsangriff lief der Ball gut durch die Reihen. Die 20:12-Führung nach 40 Minuten war mehr als verdient.

Das Auftreten der HSG stimmt für die in drei Wochen beginnende Punktspielserie positiv. Dass im letzten Drittel die Kräfte schwanden und damit auch der Spielwitz verloren ging, ist dem Strapazen des Wochenendes zuzuschreiben. „Wir haben in diesen zweieinhalb Tagen viel geschafft. Spieltechnisch und spieltaktisch, aber auch zwischenmenschlich. Die Mannschaft ist enger zusammengerückt“, zog Helmstedt ein zufriedenes Fazit.

Tore HSG: Herale (5/2), Strahlke (4), Rettberg (4), Salam (3), Achler (3), Hemke (3), Calsow (3), Henne (2), Bäcker (2), Grünewald(1).

kri