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Regional Frauenhandball: MTV Geismar jubelt
Sportbuzzer Sportmix Regional Frauenhandball: MTV Geismar jubelt
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17:36 23.09.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

MTV GeismarSG Zweidorf/Bortfeld 29:27 (17:13). Ohne etatmäßige Mittelspielerin bestritt der MTV sein drittes Oberligaspiel. Merle Ziegler (Beruf) und Karen Gebhardt (Verletzung) mussten passen.

„Da mussten wir improvisieren“, erklärte MTV-Trainer Dominik Kemke, der mal Mareike Gloth, mal Conny Plotzki auf die Mitte beorderte oder mit zwei Kreisläuferinnen agierte. Alle Maßnahmen hatten Erfolg.

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„Wir haben hinten wenig zugelassen und vorne viele richtige Entscheidungen getroffen“, sagte Kemke, der sich über eine gute Leistung freute. Trotzdem musste der MTV in der Schlussphase noch einmal zittern. 23:19 führte die Heimsieben, dann gab es eine Zeitstrafe gegen die Gäste.

Die Chance für den Aufsteiger, den Sack endgültig zuzumachen. Doch plötzlich zitterte die Hand, und die SG drehte den Spieß zum 24:23 um. „Da hatte ich Angst, dass es uns wegrutscht“, so Kemke. Er nahm die Auszeit, erinnerte an die guten Szenen, an die richtigen Entscheidungen.

Mit Erfolg, denn gleich der erste Versuch nach Wiederbeginn landete im Tor und plötzlich war der MTV wieder obenauf. Zumal Zweidorf/Bortfeld jetzt nervös wurde und Fehler machte. Fehler, die der MTV postwendend ausnutzte. Der Schlusspfiff ging dann in einer großen Jubeltraube unter, der erste Oberligasieg ist geschafft.

Tore MTV: Brunke (6), Prüter (6), Plotzki (5), Gloth (5), von Roden (3), Jakobi (2), Habermann (1), Wienecke (1).

HSG Plesse-Hardenberg – MTV Ashausen/Gehrden 28:23 (12:11). Nervös begann die HSG, stand hinten zwar gut, kam vorne aber überhaupt nicht ins Spiel und vergab sogar zwei Siebenmeter. „Da hat das Northeim-Spiel noch nachgewirkt, das konnten wir nicht so einfach abschütteln“, sagte HSG-Coach Artur Mikolajczyk.

Ashausen/Gehrden ging zunächst in Führung (5:4, 8:6). Doch mit zunehmender Spieldauer wurde die HSG immer sicherer. Bereits zur Pause lag sie vorn und erspielte sich nach dem Seitenwechsel ein kleines Polster (18:14, 21:15). Das war auch nötig, denn nach einer Auszeit kam der Gast bis auf drei Treffer heran (21:24).

Jetzt nahm Mikolajczyk seine Auszeit, unterbrach so die Aufholjagd der Gäste und führte die Heimsieben wieder in die Erfolgsspur. Sein Team überzeugte nun auch spielerisch, ließ den Ball laufen, spielte durch bis auf Außen oder an den Kreis.

Dort verdiente sich Sarah Strahlke ein Extra-Lob des Trainers, der sich auch über ein gelungenes Debüt von Meike Grünewald freute. Zufrieden war er nach dem Abpfiff mit allen.

Tore HSG: Sander (8), Becker (5/3), Strahlke (4), Grünewald (3), Lapschies (3), Herale (2), Reimann (2).

Von Denise Kricheldorf-Mai