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Regional Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar gastiert in Ashausen
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18:41 13.09.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

MTV Ashausen/GehrdenMTV Geismar (17 Uhr). Gut 250 Kilometer trennen die Kontrahenten, die ansonsten einiges gemeinsam haben. Beide stiegen als Meister ihrer Landesliga auf. Geismar zum ersten Mal, Ashausen/Gehrden nach dreijähriger Abstinenz zum wiederholten Mal.

Und beide verloren ihren ersten Auftritt. Geismar gegen Northeim, Ashausen in Zweidorf/Bortfeld. Bei der 24:27-Niederlage hatte Geismars Alexander Brauschke, der den urlaubenden Trainer Dominik Kemke vertritt, Gelegenheit, den Kontrahenten anzuschauen. „Es ist eine junge Truppe, wohl ein Gegner auf Augenhöhe“, beschreibt der Interimscoach seine Eindrücke.

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Chancenlos sieht er sein Team, bei dem Plotzki und Stey zurückkehren, nicht. „Wir müssen die Fehler aus dem Northeim-Spiel abstellen“, so Brauschke. Beim ersten Heimauftritt gab es derer viele, ein Großteil war der Nervosität geschuldet. Die dürfte beim ersten Auswärtsspiel nicht so groß sein.

Vor allem, weil sich die Damen am Mittwoch schon warmspielten. Ein Test gegen die HG Rosdorf-Grone II wurde mit 40:19 gewonnen, Spielfreude und Selbstvertrauen gesammelt.

Northeimer HC – HSG Plesse-Hardenberg (17 Uhr). Das erste Auswärtsspiel ist gleichbedeutend mit dem ersten Derby für die HSG. Den 19:15-Auswärtsieg des NHC in Geismar hat HSG-Trainer Artur Mikolajczyk gesehen, will der schwachen Leistung aber nicht zu viel Bedeutung beimessen.

Northeim kann mehr. Die Mannschaft ist eingespielt und wird oben mitspielen“, so der Pole. „Wir haben andere Ansprüche, backen kleinere Brötchen. Northeim ist klarer Favorit.“ In der Vorsaison gingen beide Duelle an den Nachbarn, die HSG hatte keine reelle Chance.

„Wir wollten zu viel, das war Kopfsache“, erinnert sich Mikolajczyk und versucht, diesmal den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. Die hat, trotz des erfolgreichen Auftakts, noch Luft nach oben, besonders in der Offensive.

Gegen Wolfsburg fehlte es an Spielwitz und der Treffsicherheit. Vor allem erwartet Mikolajczyk aber etwas anderes: „Wir müssen alles geben, wir müssen kämpfen.“ Dafür stehen ihm bis auf Teresa Rettberg, die weiter an einer Sprunggelenksverletzung laboriert, alle Spielerinnen zur Verfügung.

Von Denise Kricheldorf-Mai