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Regional Frieder Uflacker triumphiert in Steinfurt
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16:17 17.04.2019
Frieder Uflacker (r.), hier in Göttingen im Trikot des Tuspo Weende, fährt seinen ersten Saisonsieg ein. Quelle: Pförtner
Göttingen

„Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und bereits 700 Meter vor dem Ziel attackiert. Der Plan ging auf“, berichtet Uflacker von seinem Coup.

Mehr als 40 Kilometer war der Göttinger gemeinsam mit dem Zweitplatzierten René Kühnast (RC BG Langenhagen) an der Spitze unterwegs gewesen. Kurz nach dem Start hatte Uflacker durch eine Konterattacke diese Konstellation herbeigeführt. „Es war also Paarzeitfahrmodus angesagt. Die Beine brannten dauerhaft, vorne im Wind immer etwas mehr als in den kurzen Erholungen am Hinterrad“, verrät der Tuspo-Fahrer.

Runde für Runde habe das Spitzenduo seinen Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld vergrößert. Das Stundenmittel lag letztlich bei Tempo 42. In der letzten von sechs Runden sah Uflacker seine Chance: „Anstelle eines weiteren Führungswechsels mobilisierte ich trotz Krampfneigungen wenige 100 Meter zuvor noch einmal alle Kräfte. Mit Tempo 60 ging es auf die Zielkurve zu und dann hieß es nur noch: Durchziehen!“, so der Sieger.

Die Kurve habe der Göttinger vor dem Rennen beim Warmfahren „genau inspiziert. Es war klar, dass sie wichtig werden könnte.“ Am Ende siegte der Göttinger mit etwa sechs Sekunden Vorsprung vor seinem Konkurrenten – aber auch Kollegen – Kühnast.

An das Rennen in Steinfurt auf einem welligen und windanfälligen Kurs hat Uflacker ohnehin beste Erinnerungen: 2010 fuhr er dort im Rennen der Eliteklasse A/B auf Rang zwei, es war eines seiner ersten Rennen nach der Rückkehr zum Tuspo Weende, nachdem er zuvor lange Zeit für das Team SW Bremen an den Start gegangen war. Seinen letzten Rennsieg feierte Uflacker im Jahr 2015.

„Offenbar ist die Form aktuell schon ziemlich gut“, resümiert der 41-Jährige. Mit dieser Gewissheit im Kopf und Energie in den Beinen wird der 41-Jährige auch in anderthalb Wochen bei der Tour d´Energie am Start stehen.

Von Timo Holloway

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