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Regional Fünfter Platz für Göttinger Tänzer bei EM in Sotschi
Sportbuzzer Sportmix Regional Fünfter Platz für Göttinger Tänzer bei EM in Sotschi
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09:50 26.02.2018
Das Tanzsportteam Göttingen hat bei der Europameisterschaft den fünften Platz belegt. Quelle: Swen Pförtner
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Sotschi/Göttingen

Die Göttinger Formation hat damit einen weiteren großen internationalen Triumph nach dem fünften Platz bei der Weltmeisterschaft 2016 im ungarischen Pecs verbucht.

Göttingen hat Deutschland hier würdig vertreten“, beglückwünschte Jens Wortmann, der Vorsitzende des TSC Schwarz-Gold Göttingen, das Tanzsportteam: „Ich bin stolz auf dieses Team. Zu den besten fünf Mannschaften in Europa zu gehören, das ist doch was.“ Europameister wurde wie erwartet der amtierende Weltmeister Vera Tyumen aus Westsibirien vor dem deutschen Titelträger 1. TC Ludwigsburg.

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Wie eng die europäische Spitzenklasse der Standard-Formationen beisammen liegt, analysierte Wortmann noch im Ice Cube Curling Center in Sotschi, dem Ort des Geschehens: 32,26 Punkte für Göttingen, 32,36 für das Team Olympia aus Russland, 32,56 für Szilver TSE (Ungarn) und 33,61 für den Deutschen Meister 1. TC Ludwigsburg: „Das sind zwischen Platz zwei und fünf nur 1,35 Punkte. Und zum Medaillenrang drei nur 0,3 Punkte“, errechnete Wortmann. „Unsere Finalleistung war tadellos, sehr frisch, exakt und wach“, sagte Teamsprecher Christopher Linne, der der Mannschaft am Rande der Tanzfläche die Daumen. Wegen einer Knieverletzung musste er pausieren.

„Das ist ja hier wie beim Heimturnier in Göttingen“, postete der TSC Vorsitzende Jens Wortmann aus dem Ice Cube Curling Center in Sotschi. Mehr als 2000 Zuschauer – unter ihnen eine kleine, aber lautstarke Fangemeinde aus Göttingen – feuerten die besten Standard- Formationen Europas an. Zuvor war die russische Nationalhymne abgespielt worden. Und Vertreter der teilnehmenden Teams hatten den sportlichen Eid auf faire Wettkämpfe geschworen. Die Göttinger Tänzerin Sarah Günther verspürte in diesem unvergesslichen Moment Gänsehaut und Lampenfieber. Am Ende war sie nach dem EM-Ereignis in Sotschi nur noch glücklich.

Von Ferdinand Jacksch