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Regional GW Hagenberg startet selbstbewusst in die Saison
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19:56 03.08.2011
Von Michael Geisendorf
Spitzenspiel: 0:0 endete der letzte Vergleich zwischen Hagenberg (r. Ex-Spielertrainer Andreas Taubert) und Seeburg (Andre Rudolph).
Spitzenspiel: 0:0 endete der letzte Vergleich zwischen Hagenberg (r. Ex-Spielertrainer Andreas Taubert) und Seeburg (Andre Rudolph). Quelle: MW
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Vom Tiefstapeln hält der Hagenberger Trainer Jörg Geilhaupt nichts. „Wir haben uns kräftig verstärkt und wollen um den Aufstieg mitspielen“, stellt er klar. „Seeburg ist zwar Titelfavorit, aber aus meiner Zeit in Gieboldehausen weiß ich, wie man sie schlägt. Da haben wir mal 1:0 gewonnen“, erinnert er sich. Die Zuversicht des Coaches wird auch dadurch nicht gedämpft, dass ein paar Spieler angeschlagen sind. Er und seine Mannschaft wollen ein Zeichen der Stärke setzen und gleich mal den Titelanwärter Nummer eins aus dem Weg räumen.

GW Hagenberg – TSV Diemarden. „Hagenberg zum Start ist nicht unser Wunschlos, auf jeden Fall aber eine gute Standortbestimmung“, kommentiert Diemardens Trainer Christian Nitsche die Partie. Ein Saisonziel zu formulieren, falle ihm schwer, „weil wir im letzten halben Jahr im Kader einen Umbruch erlebt haben“. Außerdem sei die Kreisliga ausgeglichener als in der vorigen Saison. Nitsche: „Wir werden versuchen, früh die Klasse zu sichern und dann weitersehen.“

TSV Seulingen – Bovender SV. BSV-Trainer Djordje Curcic graust ein wenig vor dem schweren Auftaktprogramm. Nach der Partie bei Mitabsteiger Seulingen muss sich seine Mannschaft gegen den starken Aufsteiger Harste und die beiden Titelfavoriten Seeburg und Hagenberg behaupten. An direkten Wiederaufstieg verschwendet er keinen Gedanken. „Wir werden die Liga sondieren und alles versuchen, einen vorderen Platz zu erringen“, verspricht Curcic.

FC Lindenberg/Adelebsen – SG Obernfeld/Rollshausen. Ein Heimsieg gegen den Zehnten der Vorsaison sei Pflicht, unterstreicht FCLA-Spielertrainer Björn Nolte, der die Qualität seines Teams als „gutes Mittelmaß“ bezeichnet. „Ich sehe uns im oberen Mittelfeld und hoffe, dass wir besser abschneiden als letzte Saison“, sagt Nolte. Da wurde seine Mannschaft Achter.

TSV Jühnde – Hertha Hilkerode. „Hilkerode hat mit Jung seinen besten Stürmer an Breitenberg verloren, da können wir uns vielleicht etwas ausrechnen“, hofft TSV-Coach Holger Bode und „auf sechs Punkte beim Start“. Die Zielsetzung des Elften der vorigen Serie ist eindeutig. Bode: „Wir wollen nicht zu den vier Absteigern gehören.“

SV Groß Ellershausen/H. – DJK Desingerode. „Wir gehören nicht zu den Titelfavoriten“, stellt SVGE-Abteilungsleiter Peter Drewelow unmissverständlich fest. Ein Platz zwischen zwei und sechs solle es aber schon werden, wünscht er sich und baut darauf, dass nach den Abgängen erfahrener Stammkräfte der neue Trainer Esmir Muratovic das verjüngte Team in der Klasse etabliert.

FC Mingerode – GW Elliehausen. „Die Spieler, die hier waren, sind fit und haben in der Vorbereitung gut mitgezogen. Jetzt braucht es aber Zeit, die Urlaubsrückkehrer zu integrieren“, erläutert GW-Coach Stefan Bode, warum er keine Prognose für das erste Spiel und die Saison abgeben möchte. „Unser primäres Ziel ist es, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. In fünf, sechs Wochen werden wir sehen, wo die Reise hingeht.“

DSC Dransfeld – TSV Groß Schneen. TSV-Trainer Matthias Knauf freut sich, dass die Konkurrenten den Aufsteiger als stark einschätzen, will aber kein Saisonziel formulieren: „Es wird brutal schwer, in der ausgeglichenen Liga zu bestehen. Das einzige, was wir hoffen, ist, dass wir uns als Team weiter entwickeln und uns einige Überraschungen gelingen.“ Ein Dransfelder Vertreter war gestern nicht zu erreichen.

RW Harste – SV Seeburg. Nach dem selbst nicht erwarteten direkten Wiederaufstieg backt der Harster Trainer Dorin Chimiuc erstmal kleine Brötchen. „Hauptsache wir steigen nicht gleich wieder ab“, lautet seine Devise. Wegen sieben Verletzter, die erst allmählich wieder fit würden, sei die Saisonvorbereitung nicht einfach gewesen: „Dennoch wollen wir gegen Seeburg einen Punkt holen. Das wäre ein sehr guter Start“, so Chimiuc.