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Regional Gefestigter TV Jahn muss höllisch aufpassen
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18:54 19.11.2010
Von Vicki Schwarze
Immer in Aktion: Thomas Brandes, Trainer des TV Jahn Duderstadt.
Immer in Aktion: Thomas Brandes, Trainer des TV Jahn Duderstadt. Quelle: Pförtner
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Brandes ist sehr angetan von der Spielweise des Gastes, schätzt die Gelnhäuser Mannschaft sehr stark ein, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Crew mit einigen ehemaligen Zweitliga-Spielern gespickt ist. Allerdings scheint derzeit eine gewisse Verunsicherung im Team des TVG zu herrschen, denn nach vier Niederlagen in Folge liegen die Nerven schon ein wenig blank.

Die Duderstädter hingegen sind nach dem Last-Minute-Sieg gegen den HC Einheit Halle und dem Unentschieden in Nieder-Roden wieder gefestigter. „Wir rechnen uns viel aus. Wobei wir in der Abwehr höllisch aufpassen, noch aggressiver zu Werke gehen müssen“, hat Brandes seine Jungs in der Woche auf den heutigen Gegner eingeschworen.
Dabei dürfen sie sich auf keinen Fall Schwächen erlauben, denn die werden eiskalt ausgenutzt. Zuletzt erlebt in Nieder-Roden, als die Jahner die Partie gut im Griff zu haben schienen, sich nach der Pause aber eine zehnminütige „Auszeit“ gönnten. „So etwas darf uns nicht passieren“, warnt Brandes eindringlich. Er ist sich über eines klar. „Natürlich ist Gelnhausen noch einmal so eine Mannschaft, die man eigentlich schlagen muss, ehe dann die extrem schweren Gegner kommen.“

Wobei sich der Duderstädter Coach auf das Restprogramm in diesem Jahr regelrecht freut. „In den restlichen Spielen können wir dann nur gewinnen“, lautet seine einfache Erklärung im Hinblick auf die Favoritenstellung der nächsten Gegner HG Köthen (26. November/A), HSG Gensungen (4. Dezember/H), SC DHfK Leipzig (12. Dezember/A) und ESV Lok Pirna (15. Dezember/H). Nach der letzten Begegnung im Jahr 2010 ist Brandes dann auch bereit, einen Blick auf die Tabelle zu werfen. „Dann hat man gegen alle Mannschaften gespielt und kann die Situation einschätzen“, ist sich der Trainer bewusst, wie schwer die kommenden Wochen noch werden.

Er ist allerdings guter Dinge, dass seine Mannschaft wie bisher weiter voll mitziehen wird. Zumal nach dem Match gegen Pirna am 15. Dezember dann erst einmal fast vier Wochen bis zum nächsten Spiel, dem Südniedersachsen-Derby gegen die TG Münden (Freitag, 14. Januar) vergehen werden und damit eine gewisse Erholungsphase garantiert ist.
Doch soweit ist es noch nicht. Erst einmal verlangt Brandes von seinen Jungs die volle Konzentration auf das heutige Spiel. In voller Besetzung können die Duderstädter an die Aufgabe herangehen, so dass die Voraussetzungen keineswegs schlecht sind.

Außerdem spielen: SV Anhalt Bernburg – HC Einheit Halle, Lehrter SV – HSG Pohlheim, HSC Bad Neustadt – HSG Nieder-Roden, TG Münden – HG Köthen, ESV Lok Pirna – HSG Gensungen/Felsberg (alle Sonnabend), GSV Eintracht Baunatal – SC DHfK Leipzig (Sonntag).