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Regional Geismar rehabilitiert sich für peinliche Pleite
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17:00 12.03.2012
Von Michael Geisendorf
Nur durch Foul zu stoppen: Geismars Jens Koelbl (r.) wird von einem Schöninger Abwehrspieler am Torwurf gehindert.
Nur durch Foul zu stoppen: Geismars Jens Koelbl (r.) wird von einem Schöninger Abwehrspieler am Torwurf gehindert. Quelle: Pförtner
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MTV Braunschweig II – MTV Geismar 36:29 (23:15). Geismars Trainer Kemke hatte seine Schützlinge vor dem schnellen Umschaltspiel der Braunschweiger gewarnt. Die Botschaft kam bei seinen Spielern aber nicht an. Die Gastgeber erzielten reihenweise Tore aus der ersten und zweiten Welle, teilweise auch über den schnellen Mittelanwurf. So waren die Felle schon zur Halbzeit weit davon geschwommen. Kemkes Kabinenpredigt nutzte nichts. In der Offensive blieb weiter vieles Stückwerk und die Abwehr löchrig. Da kein Spieler auch nur phasenweise Normalform erreichte, bestand für Braunschweig nie die Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben. – Tore Geismar: Beyer (9), Ausburg (1), J. Kölbel (3), Düerkop (5/4), M. Kölbel (3), Kerklau (2), Cremer (3), Deiters (2), Drabesch (1).

MTV Geismar – HSG Schöningen 32:23 (13:10). Wie ausgewechselt präsentierte sich Geismar vor heimischer Kulisse, zog schnell auf 6:2 (10.) davon. Nach einer Auszeit verkürzte Schöningen zwar auf 7:6, doch dann legte der MTV wieder einen Zahn zu und erhöhte bis zur Pause auf 13:10. Im Angriff wurde erheblich disziplinierter und weniger fehlerhaft gespielt als in Braunschweig, und in der Deckung wurde konsequent zusammengearbeitet, so dass Schöningen für jedes Tor sehr hart arbeiten musste. Nach der Pause kam Schöningen zwar auf 13:11 heran, dann aber nahm der MTV das Heft wieder in die Hand und setzte sich bis auf 23:13 ab, so dass die Partie schon Mitte der zweiten Halbzeit entschieden war. Schöningen versuchte, Geismars Angriffsspiel mit einer Sonderbewachung für Kölbel und Beyer zu stören, doch auch diese Maßnahme griff nicht, da die übrigen Spieler die sich bietenden Freiräume konsequent nutzten. Jubel brandete noch einmal auf, als der starke Sven Düerkop den 30. MTV-Treffer erzielte. – Tore Geismar: Beyer (5), Ausburg, J. Kölbel (3), Düerkop (9), M. Kölbel (2), Kerklau (5), Cremer (2) Deiters (5).

MTV Vorsfelde II – HSG Plesse-Hardenberg II 26:25 (12:13). Aus dem Plan der Gäste, mit einem Sieg den Abstiegsplatz zu verlassen, wurde nichts. Dabei begannen die Schützlinge von Trainer Edgar Teuchert stark, hielten stets eine knappe Führung. Vorsfelde kämpfte sich zwar immer wieder heran, doch Plesse legte jeweils nach und behauptete die Führung. Allerdings versäumte es die HSG in dieser Phase, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Hinzu kam, dass die Gäste Vorsfeldes Halbrechten nicht in den Griff bekamen. Auch nach dem Wechsel schaffte es keiner der Kontrahenten, sich vorentscheidend abzusetzen, so dass es bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen blieb. In der 57. Minute führte Plesse 24:23, doch Vorsfelde glich aus, ging seinerseits mit 25:24 in Führung und erhöhte nach einem Fehlversuch der Gäste auf 26:24 (59.). Der HSG gelang 15 Sekunden vor dem Ende zwar noch das 26:25, schaffte es dann aber nicht mehr, nochmals den Ball zu erobern. – Tore HSG: Grobe (2), Schierholz (1), Hungerland (4), Rassek (2), Bruns (6/3), Klein (4), Lelek (2), Borko (2), Pleßmann (2).