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Regional Geismar rettet knappen Vorsprung über die Zeit
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19:05 29.11.2010
Abgehoben: Malte Deiters (am Ball), der vier Treffer zum Geismarer Sieg gegen den MTV Hondelage beisteuerte, setzt zum Torwurf an.
Abgehoben: Malte Deiters (am Ball), der vier Treffer zum Geismarer Sieg gegen den MTV Hondelage beisteuerte, setzt zum Torwurf an. Quelle: Pförtner
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MTV Geismar – MTV Hondelage 28:26 (15:9). Die Heimsieben kam erneut gut aus den Startlöchern. Die Gäste fanden gegen die aggressive 3-2-1-Abwehr kein Mittel, so dass die Geismaraner über die zweite Welle immer wieder erfolgreich zum Abschluss kamen. Über 5:1, 9:3 und 12:6 erspielten sie sich einen komfortablen Vorsprung. Der Bruch folgte zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Hondelage auf 16:12 verkürzte. Es dauerte eine Weile, bis Geismar spielerische Linie und Aggressivität wiederfand.

Dann war die sattelfeste Defensive die Grundlage dafür, dass der Vorsprung schnell auf sieben Tore anwuchs (19:12) und bis zum 26:19 (50.) Bestand hatte. Danach allerdings stellte die Heimmannschaft das Handballspielen weitgehend ein. Plötzlich fehlte in der Abwehr die Abstimmung, so dass die Gäste immer wieder unbedrängt zum Torwurf kamen. In der Offensive ging die spielerische Linie gänzlich verloren. Der Vorsprung schmolz dramatisch, und nur mit viel Glück retteten die Hausherren den Sieg ins Ziel. – Tore Geismar: Wieneke (1), Schreiber (1), Dankert (9), Leuschner (1), Cremer (2), Deiters (4), Weißenberg (8/2), Kölbel (1), Achsel (1).

HSG Nord Edemissen – HSG Plesse-Hardenberg II 31:19 (16:10). Schon die ersten Spielminuten ließen befürchten, dass es für den Spitzenreiter nichts zu holen geben würde. Edemissen spielte frisch auf und beeindruckte durch zahlreiche Passfinten, viele Kreuzbewegungen und Lauftäuschungen. Die sonst so starke Abwehr der Gäste wurde schwindelig gespielt. Bis zum 7:5 hielt das Grote-Team die Partie noch offen, doch dann brachen alle Dämme. Die Abwehr wurde nicht stabiler, und in der Offensive wurde ideenlos und ohne Laufbereitschaft agiert. In der Pause nahmen sich die Gäste vor, die Niederlage wenigstens in Grenzen zu halten.

Das funktionierte allerdings nur zu Beginn der zweiten Hälfte, als die Abwehr aggressiver agierte und einige Male sogar den Ball eroberte. Allerdings wurden die Möglichkeiten in m Angriff weiterhin kläglich vergeben. Hinzu kam, dass Christian Müller in der 33. Minute wegen Foulspiels die rote Karte sah und auf die Tribüne verbannt wurde. Seine Mitspieler ließen die Köpfe noch mehr hängen, und Edemissen zog vorentscheidend auf 20:10 und 26:13 davon. – Tore Plesse-Hardenberg: Borko (6), Korzanowski (3), Albrecht (3), Bruns (2), Hungerland (2), Strysio (2), Schierholz (1).

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