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Regional Geismar stellt Anschluss zur Spitzengruppe her
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19:09 25.01.2011
Doppelte Gegenwehr: Julia Herale (M.) bleibt nach dem Heimsieg gegen Vorsfelde mit der HSG Plesse-Hardenberg auf Platz zwei in der Tabelle.
Doppelte Gegenwehr: Julia Herale (M.) bleibt nach dem Heimsieg gegen Vorsfelde mit der HSG Plesse-Hardenberg auf Platz zwei in der Tabelle. Quelle: CR
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HSG Plesse-Hardenberg – MTV Vorsfelde 33:29 (16:14). Die HSG erwischte einen schlechten Start und lag schnell mit 0:2 im Rückstand. Nach dem Ausgleich wurde im Angriff konzentrierter gespielt. Das Training der letzten Wochen machte sich bemerkbar, die einstudierten Spielzüge wurden gut umgesetzt. Doch die Gäste fanden kurz vor der Pause wieder besser in die Partie und konnten auf 16:14 verkürzen. Nach dem Seitenwechsel verschlief die HSG den Start erneut und musste den Ausgleich hinnehmen. Nun entwickelte sich ein packendes Spiel, in dem die Heimmannschaft zunächst stets knapp in Führung lag.

Eine Schrecksekunde musste die HSG überstehen, als Maike Lapschies bei einem Zweikampf auf den Ellenbogen fiel und verletzt ausgewechselt wurde. Die Trotzreaktion ließ nicht lange auf sich warten: Das Burgenteam spielte gut zusammen und baute den Vorsprung auf 24:20 aus. Vorsfelde versuchte alles, um die Begegnung wieder offener zu gestalten. Das Team begann, eine offensivere Deckung zu spielen und verkürzte wieder auf zwei Tore. Sandra Zeichner sorgte aber postwendend mit zwei Hüftwürfen wieder für klare Verhältnisse. – Tore HSG: Zeichner (4), Lapschies (8/4), Governatori (7), Herale (1), Henne (5), Dötsch (3), Nustede (1), Strahlke (1/1), Sander (3).

MTV Geismar – HSG Rhumetal 27:17 (14:6). Mit einer tollen Leistung und einem verdienten Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Rhumetal schob sich der MTV auf den vierten Rang vor. Für die Gäste aus Katlenburg war Geismars 5:1-Abwehr an diesem Tag kaum zu überwinden. Zwar ging die Oppermann-Truppe mit 1:0 in Führung, konnte dann aber in den nächsten 20 Minuten keinen Treffer markieren. Prüter und später Brack auf der vorgezogenen Position, das gute Stellungsspiel dahinter und zwei sehr gut aufgelegte Torhüterinnen legten den Grundstein für den am Ende deutlichen Sieg. Die eroberten Bälle wurden schnell und sicher nach vorn getragen und die erarbeiteten Tormöglichkeiten sicher verwandelt. So stand es nach besagten 20 Minuten 10:1, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Das, was eine Woche zuvor gegen Seesen im Angriff überhaupt nicht funktionierte, klappte an diesem Tag einwandfrei, hinzu kamen kaum technische Fehler. Die allerdings häuften sich bei den Gästen, wodurch der MTV zu einfachen Tempogegenstößen eingeladen wurde und sich dafür mit vielen Toren bedankten. Auch eine kleine Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit überstanden die Gastgeberinnen unbeschadet, sie ließen die HSG nie auf mehr als sieben Tore herankommen. Am Erfolg hatte jede einzelne MTV-Spielerin ihren Anteil. – Tore MTV: v. Roden (2), Prüter (2), Brack (2), Roggemann (1), Fleßner (1), Frank (3/2), Kukla (4), Plotzki, Wienecke (3), Gloth (7/3), Kupzog (2).

Von Tobias Christ