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Regional Geismar überrennt Northeim II
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19:43 06.09.2011
Von Michael Geisendorf
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Göttingen

MTV Braunschweig II – HSG Plesse-Hardenberg 30:25 (13:12). Zu Beginn der Partie stand die Abwehr des stark ersatzgeschwächt angereisten Burgenteams sehr gut, attackierte konsequent den ballführenden Spieler und nutzte Ballgewinne zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Früh allerdings verzweifelten die Gäste am Braunschweiger Keeper Heier, der sensationell hielt, unter anderem fünf Siebenmeter. So setzte sich der MTV Braunschweig auf 8:3 ab, ehe sich die HSG wieder herankämpfte und bis zur Pause auf 12:13 verkürzte.

Desaströs verliefen die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte. Kein Ball fand den Weg ins gegnerische Netz, so dass sich die Gastgeber in dieser Phase spielentscheidend auf 22:14 absetzen konnten. Beim Stand von 27:19 drohte gar eine haushohe Niederlage. Doch die Plesser kämpften sich durch eine offensive Deckungsvariante noch einmal heran, hatten aber keine Chance, die Partie noch einmal zu drehen. Bestnoten verdienten sich die beiden Torhüter Rohmann und Schneider. Deren Vorderleute indes versiebten zu viele aussichtsreiche Tormöglichkeiten, um einen Sieg einzufahren. – Tore HSG: Lelek (3), Klein (3), Bruns (2), Hungerland (8/1), Schierholz (2), Pleßmann (1), Borko (6/2).

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Northeimer HC II – MTV Geismar 26:34 (12:17). Bis zum 7:7 gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Northeim suchte intensiv das Positionsspiel, während Geismar eher im erweiterten Gegenstoß zum Erfolg kam und sich so Mitte der ersten Hälfte absetzte. Zu diesem Zeitpunkt steigerte sich auch Rainer Schmidt zwischen den Pfosten und war bis zum Ende ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft, Weber führte im Rückraum klug Regie und so kamen J. Kölbel und Beyer zu sehenswerten Rückraumtoren.

Mit den Routiniers Kirch und Schiffer verstärkten die Northeimer in der zweiten Halbzeit ihre Abwehr. Das Spiel wurde nun deutlich härter. Höhepunkt war die rote Karte gegen Schiffer (49.), bei dessen Attacke sich MTV-Rückraumspieler Beyer verletzte und ausschied. Northeim erhielt für seine ruppige Spielweise vom konsequent pfeifenden Schiedsrichtergespann insgesamt 14 Zeitstrafen. Die junge Geismaraner Mannschaft (acht Spielern sind jünger als 22 Jahre) nutzte die so entstehenden Räume gut aus, spielte weiterhin eine gute Abwehr und verließ schließlich als souveräner und hoch verdienter Sieger die Northeimer Sauna. – Tore Geimar: Beyer (7), J. Kölbel (9), Weber (3), Düerkop (5), Dankert (4), M. Kölbel (5), Schreiber (1).