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Regional Germania: Heimpremiere wird zum Gradmesser
Sportbuzzer Sportmix Regional Germania: Heimpremiere wird zum Gradmesser
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17:25 11.08.2011
Im Angriff: Breitenbergs Bastian Vogt (rechts, im Zweikampf mit Christopher Rink) träumt von einem Torerfolg gegen Landesliga-Absteiger SVG Einbeck.
Im Angriff: Breitenbergs Bastian Vogt (rechts, im Zweikampf mit Christopher Rink) träumt von einem Torerfolg gegen Landesliga-Absteiger SVG Einbeck. Quelle: Walliser
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SV Germania Breitenberg – SVG Einbeck. Bei der Saisonheimpremiere kommt es für Germania Breitenberg gleich zu einem echten Gradmesser. Mit dem aktuellen Tabellenführer der Bezirksliga SVG Einbeck bekommen die Germanen einen denkbar schweren Gegner vorgesetzt. Nichtsdestotrotz wollen die Breitenberger die Zähler im Lande behalten und mit optimaler Punktausbeute aus den Startblöcken kommen. „Auch wenn Einbeck über eine Menge Potenzial verfügt und durch den guten Start vor Selbstbewusstsein strotzt, gehen wir mit dem Ziel ins Spiel, den Gegner zu schlagen“, gibt Trainer Tobias Dietrich die Richtung vor.

Um den Platz nach Abpfiff als Sieger zu verlassen, wollen sie der Partie von Beginn an ihren Stempel aufdrücken, selbst die Initiative ergreifen und sich keinesfalls vom Favoriten aus der Bierstadt beeindrucken lassen. Dazu ist es laut Dietrich wichtig, „gegen die junge Einbecker Truppe aggressiv aufzutreten und über Zweikämpfe in die Begegnung hineinzufinden.“ Außerdem werde es bei diesem Duell auch darauf ankommen, wer die bessere Tagesform abrufen könne und ob sich die angespannte Personallage entschärfen werde. Momentan stehen hinter dem Einsatz der drei angeschlagenen Stammkräfte Daniele Galuzzi, Marvin Krukenberg und Simon Schneegans ein jeweils großes Fragezeichen. In welcher Formation die Germania auflaufen wird, wird sich daher erst kurzfristig entscheiden.

Tuspo Petershütte II – Blau-Weiß Bilshausen. „Unser Mindestziel ist ein Punkt“, bekräftigt Bilshausens Trainer Rüdiger Schmiedekind vor der Harzreise. Unter seinem Vorgänger Knut Nolte holten die Blau-Weißen in der vergangenen Saison insgesamt nur einen Punkt gegen die Tuspo-Reserve: daheim gab es ein 3:3, in Petershütte setzte es eine knappe 2:3-Niederlage.

Die Aufgabe gegen die zweite Garnitur des Landesligisten wird dieses Mal nicht einfacher. Armin Dreyer, zuvor mit dem „Hütter“ Nachwuchs erfolgreich, ist neuer Trainer der Reserve und hat in diese nun etliche bisherige A-Junioren eingebaut. „Da werden wir gerade läuferisch gut dagegenhalten müssen“, weiß Schmiedekind.

Vor allem aber, fordert der Coach, müsse die Abstimmung in den beiden Viererketten besser werden. Schmiedekind: „Nach vorne sind wir gut aufgestellt, aber dahinter haben wir ein paar Probleme – da müssen wir dichter und kompakter stehen. Alles andere können wir uns nicht leisten – das wird gnadenlos ausgenutzt.“

Im defensiven Mannschaftsteil kann Schmiedekind wieder auf André Venjakob, Martin Glaese, Sebastian Kreis und Thomas Meyer zurückgreifen. Mit Rafael Schlote und Carsten Neumann fehlen zwei offensivere Kräfte, und das Mitwirken von Bastian Roland ist auf Grund einer Muskelverhärtung gefährdet.

Von Andreas Holzapfel und Michael Bohl