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Regional Geschäftsführung der BG 74 Veilchen-Ladies kündigt visionäres Konzept an
Sportbuzzer Sportmix Regional Geschäftsführung der BG 74 Veilchen-Ladies kündigt visionäres Konzept an
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17:31 11.07.2013
Von Michael Geisendorf
Gemeinsam für Spitzen-Damenbasketball in der Region: Reiner Fees, Jennifer Kerns und Dieter Nitschke (von links).
Gemeinsam für Spitzen-Damenbasketball in der Region: Reiner Fees, Jennifer Kerns und Dieter Nitschke (von links). Quelle: EF
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Göttingen

„Hannes Stechmann hat ein geniales Netzwerk engagierter Sponsoren sowie ehrenamtlicher Gesellschafter, Mitarbeiter und Helfer geschaffen, das wir nutzen können“, lobt Fees das Wirken seines Vorgängers. „Außerdem setzen wir auf die, die schon lange für die Veilchen-Ladies unterwegs sind“, fügt er hinzu.

Zum inneren Zirkel gehören laut Nitschke Finanzmanagerin Christine Krumm, Pressereferent Klaus Plaisir, der für den Spielbetrieb zuständige Andreas Fink, Teambetreuerin Carola Fahlbusch, Michael Wiese (Organisation) und Katja Puritz.

Fees, 60 Jahre alter Geschäftsführer der Autohaus-Peter-Filialen in Northeim und Einbeck, und sein sieben Jahre älterer ehemaliger Mitarbeiter Nitschke geben offen zu, dass sie keine Basketball-Experten sind. Doch seit dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga 2003 seien sie glühende Anhänger des Göttinger Damenbasketballs und fiebern fast bei jedem Heimspiel mit.

„Nach 20 Jahren in führender Position bei Peter fand ich es an der Zeit, mich im Sport einzubringen“, erzählt Fees. Sein ehrenamtliches Engagement bei den Veilchen-Ladies sei aber rein privater Natur, unterstreicht er. Fees beugt damit Spekulationen vor, das Autohaus Peter werde als Sponsor einsteigen, will es für die Zukunft aber auch nicht ausschließen: „Mal sehen, was sich entwickelt.“

Marke bekannt machen

In erster Linie wollen Fees und Nitschke ihr Knowhow als Manager nutzen, um die Marke Veilchen-Ladies in ganz Südniedersachsen bekannt zu machen. „Gestalten statt verwalten“ (Fees) lautet ihr Anspruch. „Wir haben eine Vision“ verrät der Geschäftsführer, ohne konkret zu werden. „Sie wird in das Konzept einfließen, das wir vor Saisonbeginn vorstellen und in das die Ideen des Teams, des Managements, der Fans und Sponsoren einfließen sollen.

Zentraler Punkt unserer Überlegungen ist die junge Mannschaft, von deren Begeisterungsfähigkeit wir sehr beeindruckt sind“, sagt Fees. „Wir stehen voll hinter Jennifer Kerns Konzept, talentierte Nachwuchsspielerinnen an die 2. Bundesliga heranzuführen. Deshalb sind wir sehr froh, dass sie vor ihrer Abreise in die USA ihren Vertrag verlängert hat.“

Auf der Basis einer soliden Finanzlage soll das Team in die Lage versetzt werden, sportlich erfolgreich zu sein – ohne den Zwang, schon in dieser Saison aufsteigen zu müssen. „Unser Konzept ist längerfristig angelegt“, unterstreicht der Geschäftsführer. Der familiäre Charakter bei Heimspielen soll erhalten bleiben, gleichzeitig, so Nitschke, „wollen wir jeden Heimspielspieltag zum Event machen und so Zuschauer  aus der ganzen Region anlocken“.