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Regional Tanzen: Göttinger Bundesliga-Standard-Formationen präsentieren sich
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00:17 31.10.2013
Will mit einer mutigen neuen Choreografie die deutsche Spitze angreifen: Die A-Formation des Göttinger Tanzsportteams präsentiert „Rockphony“. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Bereits am vergangenen Sonnabend waren die Zuschauer wie elektrisiert. Die Euphorie riss auch den Vorsitzenden des TSC Schwarz-Gold, Jens Wortmann, mit: „Die Hütte ist voll. Das sind mehr als 1500 Zuschauer.“

Und das zwei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig, bei der das Göttinger Tanzsportteam mit zwei Formationen vertreten ist. Derzeit wird noch an der Feinabstimmung gearbeitet. Die A-Formation um das Trainer-Quartett Markus Zimmermann, Ariane Schießler, Anke Poppinga, Christian Schröder hat gerade am Sonnabend das Geheimnis ihrer neuen Choreografie „The Rockphony“ gelüftet.

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Höchstes tänzerisches Niveau und maximales Tempo

Ein Geigen-Rebell und eine Hip-Hop-Violinistin standen Pate bei der atemberaubenden „Choreo“ des TSC Schwarz-Gold. Neue Musik, neue Kleider, zum Teil auch neue Tänzer im Team. Eine neue Kür steht, die alles bietet, was dem Anspruch an ein Spitzenteam gerecht wird: höchstes tänzerisches Niveau und maximales Tempo gepaart mit spektakulären und unerwarteten Bildern und Szenenwechseln.

Die Beobachter sollen hin- und hergerissen sein von dem, was sie hören und sehen. Was bietet sich dafür besser an, als eine emotional aufwühlende Reise durch klassische Musik und neue Klänge? Jetzt müssen die Wogen der Begeisterung in knapp zwei Wochen bei der DM nur noch die Wertungsrichter mitreißen, wenn in der neuen Göttinger Kür-Musik Rock-Legenden wie Led Zeppelin, Nirvana, Coldplay und Metallica auf Meisterwerke von Komponisten wie Beethoven, Vivaldi oder Schubert aufeinandertreffen.

„Der Spagat zwischen den Musikstilen ist sehr gut gelungen“, betont Winfried Reimann, der zusammen mit Julia Keller das neue Teamsprecher-Duo bildet: „Wir werden nach zwei dritten Plätzen der beiden vorausgegangenen Jahre in knapp zwei Wochen bei der DM in Braunschweig zeigen, dass wir zur Spitze im deutschen Formationstanzen gehören, und oben angreifen.“

Ein großer Festtag der Göttinger Sportszene: Standard-Formationstänzer der Kooperation TSC Schwarz-Gold im ASC 46 und Tanzschule Krebs haben ihren Auftritt vor eigenem Publikum.

Auch das B-Team, das sich gemeinsam mit der A-Formation erstmals in dieser Saison dem Göttinger Publikum präsentierte, will mit der aus den vergangenen zwei Jahren bekannten Erfolgschoreografie „Romeo und Julia“, an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Ein Platz im Mittelfeld der Liga ist das ausgegebene Ziel.

„Es ist einfach nur schön, dass Formationstanzen in Göttingen einen derart großen Anklang findet“, bedankt sich Marc Zöller, der Teamsprecher der B-Formation für das überwältigende Interesse. Und Nachwuchstänzerin Katharina Benseler hofft, „dass wir bei den nächsten Turnieren zeigen können, dass wir in die erste Bundesliga gehören.“

Von Ferdinand Jacksch