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Regional „Göttinger Reiter haben sich tapfer geschlagen“
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18:59 06.07.2009
Bezirksmeister bei Reitern und Senioren: Der Bad Gandersheimer Dirk Klaproth – hier mit Graf Moritz beim S-Springen um den Silbernen Steigbügel – ist in Adelebsen ein gern gesehener Gast.
Bezirksmeister bei Reitern und Senioren: Der Bad Gandersheimer Dirk Klaproth – hier mit Graf Moritz beim S-Springen um den Silbernen Steigbügel – ist in Adelebsen ein gern gesehener Gast. Quelle: Pförtner
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„Die Reiter aus dem Kreis Göttingen haben sich tapfer geschlagen“, zollte der aus Bovenden stammende Geschäftsführer des Bezirksreiterverbandes Braunschweig, Herbert Hausknecht, den Aktiven seine Anerkennung. Neben Bezirksmeisterin Felicia Müller wurden vier weitere Göttinger als Vizemeister ausgezeichnet. Nils Schuchardt (RV Hof Bettenrode) wurde Zweiter beim Dressur- und Janina Hirschlinger (RV Hainholzhof) Zweite beim Spring-Nachwuchs (bis 16 Jahre).

Shirin Kaltenhäuser (Hainholzhof) ist Dressur-Vizemeisterin bei den Junioren (bis 18 Jahre), Philipp Hess (Bettenrode) bei Reitern und Senioren (über 21 Jahre). Hinzu kommen dritte Plätze für Jennifer Wagner (Bettenrode; Nachwuchs Dressur) und Inka Rossek (RV Bovenden; Reiter/Senioren Dressur. Vizemeisterin der Junioren-Springreiter ist Corinna Ahlborn vom RV Hardenberg. Die Zuschauer in Adelebsen legten bei ihren Sympathie-Bekungen indes keine lokalpatriotischen Scheuklappen an, sondern applaudierten auch auswärtigen Reitern, die zu den Stammgästen in Adelebsen gehören, wie dem Bad Gandersheimer Dirk Klaproth, dem neuen Bezirksmeister im Springen bei den Reitern/Senioren.

Der Bezirksreiterverband lege Wert darauf, dass die Meisterschaften innerhalb eines Vereins-Turniers ausgetragen werden, erzählt Hausknecht. Über die Rangfolge entscheidet das Abschneiden der Kandidaten innerhalb von zwei oder drei Prüfungen des Turniers. Es gibt also keine eigens für die Bezirkstitelkämpfe angesetzten Prüfungen. „Außerdem sind wir bemüht, die Meisterschaften abwechselnd auf den Nord- und Südbereich des von Hankesbüttel bis Hann. Münden reichenden Bezirks zu verteilen. 2008 waren sie in Vorsfelde und dieses Jahr eben in Adelebsen“, berichtet Hausknecht.

„Disziplinen nicht trennen“

Das Problem sei, dass das Adelebser Turnier zurzeit das einzige in Südniedersachsen ist, das Dressur und Springen zusammen im Programm hat. „Wir legen großen Wert darauf, die Disziplinen nicht zu trennen, die Meisterschaften nicht zu zerstückeln“, unterstreicht der 63-Jährige, der sich bundesweit einen Namen als Parcoursbauer auf großen Turnieren gemacht hat. Dass die Bezirkstitelkämpfe für die Aktiven hohen Stellenwert haben, zeige die Tatsache, dass viele Reiter aus dem Nordbereich trotz eines zeitgleich in Vorsfelde gelaufenen Turniers nach Adelebsen gekommen sind.

Von Michael Geisendorf