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Regional Göttinger Schwimmer verzeichnen Erfolge in Berlin
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14:00 19.12.2017
Phillis Michelle Range.
Phillis Michelle Range. Quelle: Theodoro da Silva (Archiv)
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Göttingen/Berlin

Bisher hatte der Schwimmwettbewerb immer im November stattgefunden. Ungünstig für die Vorbereitung, denn so konnten die Herbstferien immer für ein intensives Trainingslager genutzt werden. Dieses Mal war die Zeit etwas lang.

In Berlin waren unter anderem der 15-jährige Fynn Kunze und der 16-jährige Amon Bode dabei. Für beide war es die erste Meisterschaft auf der Kurzbahn. Kunze startete über 200 Meter Rücken, 200 Meter Lagen und 200 Meter Brust. Bei der Rücken und Lagendistanz musste er dem hohen Anfangstempo Tribut zollen – Am Ende reichte es nicht für eine Bestzeit. Am letzten Tag standen dann die 200 Meter Brust auf dem Programm, die er deutlich besser schwamm als die Rennen vorher und den Bezirksrekord zum dritten Mal kurz hintereinander unterbot und in der Juniorenwertung der Jahrgänge 2000 bis 2002 Platz sechs belegte. Amon Bode gab bei den Kurzbahnmeisterschaften sein Debüt über die 800 Meter Freistil. In einem gleichmäßigen Rennen konnte er seine Qualifikationszeit noch einmal um zwei Sekunden verbessern, was am Ende Platz 30 des gesamten Teilnehmerfeldes bedeutete.

Langsamer als gehofft

Phillis Michelle Range (1999) und Henrik Fischer (1995) gehören beide schon zu den Routiniers dieser Meisterschaft. Wie in den Vorjahren ging Range über die drei Brustdistanzen an den Start genauso wie Fischer. Gleich am Donnerstag standen die 100 Meter Brust auf dem Plan, die beide mit neuen Bestzeiten beendeten und Range sich sogar für das am Abend anstehende A-Finale qualifizierte. In diesem Finale konnte sie abermals die Zeit nach unten drücken und beendete in 1:09.15 Minuten das Rennen als Achte. Am Samstag ging es dann über die 50 Meter Sprint-Distanz an den Start. Auch die erzielten Zeiten im Vorlauf bedeuteten für beide eine neue Bestmarke (Fischer: 29,24 Sekunden; Range 32,26 Sekunden) und so erreichte Range recht überraschend das B-Finale. In diesem knackte sie erstmalig die 32-Sekunden-Marke und wurde zweite in 31,96 Sekunden. Auch die 200 Meter Brust am letzten Tag schloss Fischer mit neuer deutlicher Bestzeit (2:19,66) als 28. ab. Range erzielte über ihre Lieblingsdistanz am letzten Tag keine neue Bestmarke. Sie qualifizierte sich mit 2:29,37 Minuten zwar für das A-Finale, am Abend reichten dann aber die Kräfte nicht mehr, um diese Zeit noch einmal zu verbessern und sie wurde im Finale Achte. Zwar hatte sich Range mehr erhofft, aber wergen des anstehenden Abiturs und Studienvorbereitungen konnte sie nach Angaben des Vereins nicht im üblichen Maße trainieren.

Für besonders gute Stimmung sorgten die Staffeln: Die Mädchen und Jungs tragen über 4 x 50 Meter Lagen und 4 x 50 Meter Freistil sowie 4 x 50 Meter Lagen Mixed an. Bei fünf Staffelstarts wurden vier neue Bestmarken erzielt. Bei den Mädchen schwammen: Julia Sophie Steinmetz, Clara Kamper, Alke Heise und Phillis Michelle Range. Bei den Jungs starteten: Lars Rossmann, Rico Paul, Fynn Kunze und Sebastian Kamlot (Freistilstaffel) beziehungsweise in der Lagenstaffel dann ohne Kamlot aber mit Henrik Fischer. Insbesondere die 4x50 Meter Freistilstaffel bei den Jungs konnte die Bestzeit deutlich nach unten schrauben. Sie steht jetzt auf 1:37,66Minuten, was bedeutet, dass jeder Schwimmer im Schnitt 24,4 Sekunden für die Strecke gebraucht hat.

Von Finn Lieske

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