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Göttingerin Franzi Arendt in Radsport-Nationalmannschaft berufen

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14:02 06.04.2021
Franzi Arendt
Franzi Arendt Quelle: Tanja Spath
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Göttingen

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat die Göttinger Radsportlerin Franzi Arendt, die bei Tuspo Weende ausgebildet wurde, in die Nationalmannschaft berufen: Arendt gehört für die Saison 2021 dem Bundeskader Radsport/Ausdauer der Juniorinnen an.

Der BDR würdigt damit Arendts Erfolge im vergangenen Jahr, in dem sie Deutsche Meisterin im Zeitfahren auf der Straße wurde und auch die Bundessichtungsserie im Jugendbereich als Siegerin abschloss. Sie trainiert unter der Leitung des Bundestrainers Lucas Schädlich und des thüringischen Landestrainers Steffen Uslar am Olympiastützpunkt Erfurt und auf der Radrennbahn in Frankfurt/Oder.

Ziele in dieser Saison sind EM und WM

Arendts Ziele liegen in dieser Saison im internationalen Bereich: Mit der Nationalmannschaft möchte sie an der Europameisterschaft in Minsk und an der Weltmeisterschaft im September in Kairo teilnehmen und sich dabei erstmals mit der Weltspitze messen. Die erste Hürde hat sie bereits genommen: Bei den Qualifikationsrennen auf der schnellen Holzbahn der Oderlandhalle unterbot sie in ihrer Spezialdisziplin, der 2000-Meter-Einerverfolgung, bereits deutlich die WM-Norm und war mit 2:26,8 Minuten nochmal drei Sekunden schneller als bei ihrem Deutschen Rekord in der Jugendklasse.

Nun fehlen ihr nur noch 1,5 Sekunden zu ihrem großen Ziel, auf das sie seit langem hintrainiert: Sie möchte den fast 30 Jahre alten Rekord von Hanka Kupfernagel im Juniorenbereich knacken. Die achtfache Weltmeisterin ist das große Vorbild von Arendt, seit der damals Zehnjährigen bei der Ostthüringen-Tour von ihr die Silbermedaille umgehängt wurde. „Ich weiß, dass ich das schaffen kann“, sagt Arendt, „und wenn nicht dieses Jahr, dann eben nächstes!“

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Im nationalen Rahmen wird Arendt in der Bundesliga mit dem „maxx solar“-Juniorinnen-Team auf Punktejagd gehen. Mit ihrer Mannschaft bereitet sie sich momentan in Kroatien auf die Wettkampfsaison vor. Trainiert und gelebt wird coronabedingt aus Sicherheitsgründen innerhalb der sogenannten Blase, einem isolierten und getesteten Kreis von Sportlerinnen und Trainern.

Von Eduard Warda