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Göttingerin Hannah Buch hält in ihrem ersten Profirennen gut mit

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11:30 19.04.2021
Hannah Buch im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft im Trainingslager auf Mallorca.
Hannah Buch im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft im Trainingslager auf Mallorca. Quelle: R/Buch
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Göttingen

Vom Tuspo Weende hinaus in die große, weite Radsport-Welt: Hannah Buch hat für ihr Team Cogeas-Mettler-Look ihr erstes Profirennen bestritten. Die 18-Jährige startete beim Frühjahrsklassiker Amstel Gold Race in Belgien und zog eine positive Bilanz. In den kommenden Tagen wird sie auch bei den Rennen Flèche Wallone und bei Lüttich-Bastogne-Lüttich dabei sein.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr war dieses Rennen abgesagt worden. 2021 lag es wieder in seinem normalen Slot als erstes Rennen der „Ardennes Classics“ – allerdings mit einem drastisch veränderten Kurs. 120 Kilometer musste die Fahrerinnen beim Amstel Gold Race bewältigen, bei dem sieben Runden zu fahren waren. In jeder Runde gab es drei gut einen Kilometer lange, kräftezehrende Anstiege. Am Ende triumphierte eine Große des Frauenradsports: Die 33-jährige Niederländerin Marianne Vos, die bereits zweimal Olympiasiegerin und zwölfmal Weltmeisterin wurde, überquerte die Ziellinie nach genau drei Stunden Fahrtzeit.

Hannah Buch konnte sich zunächst zwei Runden lang gut vorn im Hauptfeld positionieren, bis dahin waren von den 144 Starterinnen schon etwa 35 ausgeschieden. Dann kam wieder der berüchtigte Cauberg und das Feld fiel komplett auseinander. Buch sortierte sich zu diesem Zeitpunkt in eine 30-köpfige Gruppe ein, davor befand sich eine Spitzengruppe mit der späteren Siegerin und eine größere Verfolgergruppe.

Wie bei großen Eintagesrennen üblich wurde Buchs Gruppe bei einem deutlichen Rückstand zur Spitze nach absolvierten drei Viertel der Rennstrecke aus dem Wettbewerb genommen. Als jüngste Fahrerin im Feld war die 18-Jährige wie auch ihre Teamleitung mit dem Debüt vollauf zufrieden. „Darauf lässt sich aufbauen.“ Mit diesem Gedanken im Hinterkopf kann Buch schon am kommenden Mittwoch beim belgischen Fleche Wallone ihr Leistungsvermögen erneut unter Beweis stellen.

Von Kathrin Lienig