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Regional Göttingerin Neele Eckhardt drittbeste Deutsche
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18:33 28.07.2014
Springt bei der DM zu Bronze und nah an die 14-Meter-Marke heran: Dreispringerin Neele Eckhardt von der LG Göttingen. Quelle: dpa
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Ulm/Göttingen

Die LGG-Athletin steigerte sich erneut und dürfte in dieser Form in Kürze in die Ehrentafel der deutschen 14-Meter-Springerinnen aufgenommen werden – von denen es bis jetzt lediglich sieben gibt. Weniger gut lief es für die beiden anderen LGG-Springerinnen: Lisanne Rieker erlebte einen schwarzen Tag und brachte keinen Sprung in die Wertung. Anna-Marleen Wolf schied als Elfte mit 12,36 Metern aus.

„Ich bin mit dem Ziel nach Ulm gefahren, Dritte zu werden. Ich wusste, dass es unglaublich schwer wird, deswegen bin ich überglücklich, dass es geklappt hat“, sagte Eckhardt. In Ulm schockte Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz) die Konkurrenz gleich zu Beginn des Wettkampfes mit einem Satz auf 14,34 Meter, der allerdings mit einem Rückenwind von 2,5 Metern pro Sekunde weder als neue deutsche Jahresbestleistung noch als EM-Quali gewertet werden konnte.

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Bescheiden nahmen sich dagegen die 13,21 Meter aus, mit denen Eckhardt nach dem ersten Durchgang auf dem dritten Platz lag. Im zweiten Versuch steigerte sich die deutsche U-23-Meisterin auf 13,80 Meter, die aber ebenfalls wegen zu starker Windunterstützung keinen Eingang in die Bestenlisten finden können. Mittlerweile hatte sich Jenny Elbe (Dresdener SC 1898), die deutsche Jahresbeste, mit 13,85 Metern auf den zweiten Rang geschoben.  

Fast 14 Meter

Im vierten Durchgang sprang Eckhardt – diese Mal mit zulässigem Rückenwind – 13,57 Meter. Sie büßte in der Folge aber ihren dritten Rang ein, weil Katja Demut (LC Jena) sich in Versuch fünf auf 13,95 Meter steigerte. Mittlerweile hatte die führende Kristin Gierisch die EM-Norm auch bei zulässigem Rückenwind überboten.

Im fünften Durchgang kratzte Eckhardt an der 14-Meter-Marke, obwohl sie deutlich vor dem Brett abgesprungen war. 13,98 Meter erschienen auf der Anzeigentafel, leider aber auch eine zu hohe Windunterstützung (2,3). Elbe konterte mit 14,03 Meter und verwies die Göttinger Jurastudentin wieder auf den dritten Platz, den sie mit drei Zentimetern Vorsprung vor Demut verteidigte.

„Eigentlich sollte meine Dreisprung-Saison nun beendet sein. Ich spreche jetzt mit meinem Trainer Frank Reinhardt, denn vielleicht schaffe ich es ja, die 14-Meter-Marke zu übertreffen“, so Eckhardt.

bru/bam

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