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Regional Göttingerinnen liefern Favoriten großen Kampf
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17:32 20.01.2020
Tuspo Weende, hier im Spiel gegen Lohne, muss sich Osnabrück nur ganz knapp beugen. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Die Herausforderungen waren am Ende doch etwas zu groß: Der Tabellendritte Tuspo Weende unterlag in der Volleyball-Regionalliga der Frauen dem Spitzenreiter VC Osnabrück knapp mit 2:3, der ASC 46 Göttingen musste beim zweitplazierten Mitaufsteiger SV Lohne eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Beide Teams zogen sich aber sehr gut aus der Affäre.

Tuspo WeendeVC Osnabrück 2:3 (25:23, 19:25, 9:25, 29:27, 12:15).Vor vollen Rängen und großartiger Atmosphäre in der Weender Halle starteten die Weenderinnen gegen einen Gegner, der klar auf Titelkurs liegt, bis in die Haarspitzen motiviert. Aus einem stark aufspielenden Team ragte Außenangreiferin Franziska Wulf heraus, die in der Offensive nicht zu bremsen war – so konnte sich das Team des Trainerduos Manuel Holst und Stefan Baum den ersten Satz gegen den designierten Meister verdient mit 25:23 sichern.

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Auch Durchgang zwei verlief bis zum 15:15 umkämpft, ehe der VCO seiner Favoritenrolle gerecht wurde und zum 1:1 nach Sätzen ausglich. Diesen Schwung nahmen die Gäste mit in Satz drei und führten schon mit 13:8, als bei Weende plötzlich nichts mehr ging. Bis zum 9:25 aus Weender Sicht hatte Coach Holst auf nahezu allen Positionen gewechselt und musste trotzdem ratlos mit ansehen, wie seine Mannschaft von Osnabrück zerlegt wurde.

Um so beachtlicher war die Moral des Tuspo, der vor Durchgang vier den Resetknopf drückte und wieder zu alter Stärke fand. In dieser Phase suchte Zuspielerin Olga Moser immer häufiger ihre Diagonalangreiferin Jenny Bönighausen, die sich für die Pässe mit starken Angriffen bedankte.

Feldabwehr zeigt spektakuläre Aktionen

Auch die Feldabwehr des Tuspo lief jetzt heiß, zeigte in der Blocksicherung mehrfach spektakuläre Aktionen. Bei 23:18 sah es nach einem sicheren Satzgewinn für die Gastgeberinnen aus, ehe die Osnabrückerinnen zeigten, warum sie an der Tabellenspitze stehen. „Meine Spielerinnen sollen immer das Risiko suchen. Und das hat in dem Moment im Aufschlag geklappt. Wir hatten fünf Wochen Wettkampfpause und nun gleich diesen schweren Auftaktgegner. Klar, dass unsere Leistungen da noch etwas schwankender als zu Zeiten sind, in denen wir voll im Spielrhythmus sind. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Spielerinnen“, sagte Osnabrücks Coach Gunnar Kraus.

Tatsächlich punktete der VCO durch mehrere Asse bis zum 24:23, ehe Weende diese Aufschlagserie beenden konnte. Das letztlich hart umkämpfte und etwas glückliche 29:27 zu Gunsten des Tuspo war nichts für schwache Nerven. Im Tiebreak hatten die Gäste dann die besseren Reserven, gingen beim 8:7 erstmals in Führung und verwalteten den Vorsprung bis zum 15:12.

„Wir haben einen Punkt gewonnen, bis auf Satz drei hat die Mannschaft eine tolle Leistung gezeigt. Im Vergleich zur Niederlage in Langenhagen in der Vorwoche haben wir uns um Längen gesteigert, Kompliment ans Team“, sagte Weendes Trainer Manuel Holst.

SV Union Lohne – ASC 46 Göttingen 3:1 (25:15, 25:20, 22:25, 25:19).Beim Tabellenzweiten konnte der ASC seine ansteigende Form streckenweise abrufen und einen Satzgewinn verbuchen. Doch am Ende siegte das konstantere Team.

„In Satz eins machen Aufschlag und Annahme den Unterschied aus, da ist der SVU effektiver“, resümierte ASC-Coach Johannes Hellwig. „Ab Mitte des zweiten Satzes legen wir im Angriff eine Schippe drauf, spielen mutiger und treffen kluge Entscheidungen. Das wird durch den Gewinn des dritten Satzes belohnt, in dem Zuspielerin Lucie Waldzus eine Aufschlagserie von fünf Punkten einstreut. Die Vorentscheidung in Satz vier fällt, als Lohne von 6:6 auf 10:6 wegzieht. Dank ihrer engagierten Defensive und dem schnellen Angriffsspiel haben sie sich den Sieg verdient“, so der Trainer über den Gegner. pk

Von Peter König

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