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Regional Großkopf und Binzus: Die guten Seelen des Tuspo Weende
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18:28 31.01.2019
Kümmern sich seit Jahren um die Volleyballabteilung des Tuspo Weende: Stefan Binzus (links) und Bernd Großkopf. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

In vielen Bereichen der Gesellschaft tragen wie selbstverständlich ehrenamtliche Mitarbeiter dazu bei, dass Veranstaltungen oder alltägliche Prozesse reibungslos ablaufen können. Das gilt insbesondere im Breitensport. So sind in der Volleyballabteilung des Tuspo Weende mit Bernd Großkopf und Stefan Binzus seit mehreren Jahren zwei Ehrenamtler nicht mehr wegzudenken.

Nach der Saison 2008/09 übernahmen Großkopf und Binzus, damals noch mit Unterstützung von Birgit Großkopf und Manfred Staar, als Führungsgremium die Volleyballabteilung beim Tuspo von Peter Wächter. Mit der Zeit verteilten sich die Aufgaben immer mehr auf die Schultern von Binzus und Großkopf – und das durchaus erfolgreich: Die Sparte Volleyball wuchs von damals 120 Mitgliedern auf aktuell 230.

Von der Öffentlichkeitsarbeit bis zum Catering

Insgesamt sechs Damenteams, eine Herrenmannschaft, zwei Mixed- und diverse Jugendteams sind beim Tuspo derzeit aktiv. Während Großkopf als Abteilungsleiter vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Übungsleitersuche, als Ansprechpartner zum Gesamtverein, der GöSF und dem Nordwestdeutscher Volleyball-Verband sowie bei der Sponsorenakquise tätig ist, kümmert sich Binzus um die tagtäglichen Belange im Spielbetrieb: Hallenorganisation, Spielplanplanung, Meldelisten, Spielberichtsbögen, Schiedsrichteraus- und fortbildungen und das Catering an Heimspieltagen sind seine Kernkompetenz.

Und wenn Sonnabends dann um ungefähr 23 Uhr der letzte Ball bei einem Regionalligaheimspiel der Damen gespielt ist und alle Zuschauer die Weender Halle verlassen haben, schließen Binzus und Großkopf die Halle als Schlusspunkt nach einem langen Spieltag ab.

Tägliche Telefonate

„In der Hallensaison zwischen September und April kann das schon zu einem Halbtagsjob werden. Circa einmal am Tag telefonieren Bernd und Stefan, damit alles möglichst reibungslos läuft“, sagt Birgit Großkopf, die Frau von Bernd. Und während sich Bernd Großkopf dafür im Sommer konsequent seine volleyballfreie Zeit gönnt, treibt Binzus in dieser Zeit die Schiedsrichteraus- und Fortbildungen weit über die Stadtgrenzen hinaus voran: Er ist einer der wenigen Schiedsrichterausbilder im Raum Südniedersachsen.

„Als ich vor drei Jahren 60 wurde, habe ich gesagt, dass wir auf der Suche nach Nachfolgern sind. Seitdem mache ich das Amt aber kommisarisch weiter, bis sich jemand findet“, sagt Großkopf. Mit dem Virus Volleyball haben sich beide schon in der Jugend infiziert. Bernd Großkopf wurde von seinem älteren Bruder Manfred mit vierzehn Jahren zum Training der gerade gegründeten Volleyballabteilung mitgenommen, kurze Zeit später gehörte er zur allerersten A- Jugendmannschaft des Tuspo.

Durch Zufall auf den Tuspo Weende gestoßen

Nach seinen Highlights befragt antwortet Großkopf: „Unser 50-jähriges Jubiläum im Sommer dieses Jahres war toll. Da kamen viele ehemalige Spieler von weit her angereist, Freundschaften sind über Jahrzehnte entstanden und einige der Senioren nehmen mit über 60 Jahren immer noch den Ball in die Hand.“

Binzus kam als 18-Jähriger, damals noch in Schleswig Holstein lebend, zum Volleyball. Als er 1986 nach Göttingen zog und durch die Thiestraße schlenderte, sah er im Weender Vereinsbüro das Foto der Teams und Trainingszeiten. „Da bin ich dann zum Training gegangen und seitdem bei Weende geblieben. Es hätte auch jeder andere Verein sein können, auf den Tuspo bin ich rein zufällig zuerst gestoßen – und es hat mir da sofort gefallen“, erzählt Binzus lächelnd.

„Dafür mache ich das“

„Für mich gibt es nicht das sportliche Highlight, sondern jedes Mal, wenn ich ein schönes Spiel sehe und die Spieler danach erschöpft, aber glücklich vom Feld kommen, denke ich: ja, dafür mache ich das“, so Binzus.

Auf ihre Wünsche und Visionen angesprochen, sagt Goßkopf: „Wenn der Traum vom Lottogewinn in Erfüllung ginge, dann würde ich in Weende eine weitere Trainingshalle errichten lassen. Denn die Teilnehmerzahlen bei dieser wunderschönen Sportart stagnieren zwar überregional betrachtet, beim Tuspo hätten wir aber durchaus noch Kapazitäten, um bei Jugendarbeit oder im Breitensport deutlich mehr Volleyball anzubieten.“

„Volleyball macht Spaß, unabhängig vom Alter. Lust und Laune auf diesen Sport im Hobby- oder Leistungsbereich zu vermitteln, ist unser Ziel. Und da wollen wir immer noch mehr Leute begeistern“, ergänzt Binzus.

Von Peter König

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