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Regional Grube sieht schwaches Spiel, aber Sieg seines Teams
Sportbuzzer Sportmix Regional Grube sieht schwaches Spiel, aber Sieg seines Teams
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18:27 14.11.2011
Robust: Breitenbergs Stefanie Bloch (rechts) bringt Sina Reinhardt vom FC Merkur Hattorf zu Fall. Quelle: Kunze
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Eichsfeld

SV Germania Breitenberg – FC Merkur Hattorf 2:1 (1:1). Beide Mannschaften boten kein gutes Spiel. „Es war ein schlechtes Spiel“, drückte es Breitenbergs Coach Frank Grube noch drastischer aus. Wobei er dabei aber keineswegs die taktische Einstellung seiner Crew meinte, denn diese setzte seine Vorgaben sehr gut um. Natalie Nachtwey schaltete die gefährliche Stürmerin der Gäste, Christiane Rütters, weitestgehend aus, wobei sie ihren Ausgleichstreffer nicht verhindern konnte.

„Wir haben nicht ganz so leidenschaftlich gespielt wie gegen Renshausen“, zog der Germanen-Coach einen Vergleich zur Vorwoche, als seine Elf auch spielerisch zu überzeugen wusste. Gegen Hattorf funktionierte aber die Defensive sehr gut, so dass Grube alles in allem dennoch zufrieden war. Vor allem natürlich mit dem Ergebnis. „Ich habe schon gesagt, dass ich es gern hinnehme, wenn wir nicht so gut spielen, dafür aber immer gewinnen“, scherzte er. Ein Sonderlob heimsten die Abwehrspielerinnen Julia Stein und Natalie Nachtwey ein, die ihre Sache sehr gut machten. „Die Routiniers haben hinten alles dicht gehalten, und die Youngster haben vorne getroffen“, brachte er den Sieg seines Teams auf einen einfachen Nenner.

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Germania Breitenberg: Wepel – UhdeStein, Nachtwey – Germerott, Hadamek, Geller, Hunger (60. Duwald)– Bloch, Nickel (78. Rau), Müller (57. Wiese).

Tore: 1:0 Hunger (22.), nach einem Angriff über die linke Seite; 1:1 Rütters (31.), nach einer Ecke; 2:1 Duwald (76.), aus dem Gewühl.
Fortuna SalzgitterTSV Renshausen 2:8 (0:6). Sprachlos ist TSV-Trainer Wendelin Biermann eigentlich nie. Nach der ersten Halbzeit am Sonntag in Salzgitter war er es. „So eine Halbzeit habe ich überhaupt noch nicht gesehen, seitdem ich in Renshausen bin“, schwärmte Biermann. „Die haben gespielt, als wenn es kein Morgen mehr geben würde“, war der Coach positiv überrascht.

In der Pause blieb dem Teamchef wenig zu kritisieren. „Ich habe ihnen lediglich gesagt, sie sollten sich vorsehen, damit sich nicht noch einer verletzt“, berichtete Biermann über seine kuriose Ansprache. Im zweiten Abschnitt nahmen sich dann seine Damen in der Tat ein wenig zurück, schossen aber dennoch zwei Tore. Herausragende Akteurin in den Renshäuser Reihen war Lisa Schwerthelm als fünffache Torschützin. Entsprechend zufrieden war Wendelin Biermann nach 90 einseitigen Minuten. „Vielleicht braucht man manchmal einen solchen Türöffner. Wir haben in den vergangenen Wochen so viele Rückschläge hinnehmen müssen, da nehmen wir ein solches Spiel dankbar an.“

Zwei Begegnungen trennen die Renshäuserinnen jetzt noch von der Winterpause. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) geht es daheim gegen den SV Groß Oesingen, dann wartet am ersten Adventssonnabend der FC Eisdorf auf die Biermann- Schützlinge.
TSV Renshausen: Morick – Gonzalez-Dissl – Schweer, Huxhold – Müller, Vollbrecht, Breitenbach (85. Ahlborn), Gries, Meyer – Charlotte Schröer (80. Krautwurst), Schwerthelm (88. Cäcilia Schröer).

Tore: 1:0 Schwerthelm (7.), 2:0 Charlotte Schröer (10.), 3:0 Gries (14.), 4:0 Schwerthelm (21.), 5:0 Gries (42.), 6:0 Schwerthelm (45.), 7:0 Schwerthelm (56.), 7:1 Kutscher (61./Foulelfmeter), 8:1 Schwerthelm (73.), 8:2 Dembowski (90.).