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Regional HG Rosdorf-Grone trifft Bundesligist TBV Lemgo Lippe
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07:00 03.01.2019
Die Handballer der HG Rosdorf-Grone freuen sich auf das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten aus Lemgo. Quelle: Pförtner
Göttingen

„Wir freuen uns sehr auf das Spiel. Es ist eine einmalige Gelegenheit für uns, als Verbandsligist gegen einen Bundesligisten zu spielen und mal die Luft zu schnuppern, die die tagtäglich atmen“, sagt Till Herthum, Rückraumspieler bei der HG Rosdorf-Grone.

Die Aufregung, dabei vor einer größeren Kulisse zu spielen als in der knapp 200 Zuschauer fassenden Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg, sei vorhanden, aber: „Wir wollen den Verein gut repräsentieren und zeigen, dass wir nicht so spielen, wie es ein Blick auf die Tabelle aktuell vermuten lässt“, so Herthum. In der Tabelle steht die HG derzeit nämlich auf dem letzten Rang, kämpft gegen den Abstieg.

Die HGRG will „ein bisschen Paroli bieten“

Herthum zeigt sich vor dem ungleichen Duell dennoch kämpferisch: „Wir wollen versuchen, dem großen Gegner auch ein bisschen Paroli zu bieten“, sagt der 23-Jährige, der mit 39 Saisontreffern aktuell bester Torschütze der Rosdorfer in der laufenden Saison ist. Auch persönlich hat er sich ambitionierte Ziele für das Aufeinandertreffen mit dem Bundesligisten gesteckt: „Ich würde gerne mehr Tore erzielen als mein Trainer Marcus Wuttke damals im Freundschaftsspiel gegen Lemgo. Das waren fünf an der Zahl.“

Kartenvorverkauf hat begonnen

Einen Handball-Leckerbissen wollte die HG Rosdorf-Grone den Fans in der Region schon lange mal wieder bieten, sagt Sportwart Jan Bergolte. Schließlich hatte das Testspiel gegen den TBV Lemgo im Jahr 2010 bereits gut funktioniert – und für tolle Erinnerungen gesorgt. „Wir wollten grundsätzlich mal wieder so ein Event starten“, beschreibt Bergolte die Idee. Dass der Kontakt dann erneut mit dem TBV Lemgo Lippe zustande kam, war aber eher einem Zufall geschuldet. Nach Angaben von Bergolte vermittelte Fleischwaren Wulff aus Göttingen den Kontakt zur Geschäftsleitung des Handball-Bundesligisten. „Wir haben dort dann angefragt und Gespräche geführt“, erinnert sich Bergolte. Der TBV gab das Zeitfenster vor, und die HG bekam am 11. Januar in der Sparkassen-Arena noch einen freien Termin. Dass das Spiel in die Handball-WM in Deutschland und Dänemark falle, sei eher ein Vorteil, glaubt Bergolte. Denn die deutsche Auswahl bestreite am Donnerstag ihr Auftaktspiel gegen Korea und sei dann erst wieder am Sonnabend gefordert. „Zwischendurch können die Fans also Bundesliga-Atmosphäre in der S-Arena schnuppern.“ Die Planungen laufen bereits seit einem Dreivierteljahr und kommen jetzt in die heiße Phase. Neben den Vorständen der beiden Stammvereine der HG unterstützen auch viele weitere Ehrenamtliche das Projekt. „Da sind wir recht breit aufgestellt“, freut sich Bergolte. Derzeit laufen zum Beispiel noch Gespräche über diverse Showeinlagen, die es rund um das Testspiel geben soll. Denn, so Bergolte: „Wir wollen ein tolles Erlebnis schaffen und ein nettes Beisammensein für Handball-Fans in der Region schaffen.“ Karten für das Freundschaftsspiel gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen, Weender Straße 44, oder Duderstadt, Markstraße 9 oder per Mail an sportmarketing@hgrg.de. fdo

An das Spiel, das 2010 in der Godehard-Halle ausgetragen wurde, erinnert sich Herthum noch gut: „Ich war damals in der Halle und habe viele Autogramme gesammelt – auch vom heutigen TBV-Trainer Florian Kehrmann.“

Alle „Handball-Liebhaber“ der Region sind eingeladen

Ebenfalls damals in der Halle war Sebastian Kutz, Linksaußen der HG Rosdorf-Grone: „Ich weiß noch, dass es extrem voll war damals. Jetzt selbst an so einem Spiel teilnehmen zu können, ist der absolute Wahnsinn.“ Der 20-Jährige ruft „alle Handball-Liebhaber in der Region“ auf, in die Halle zu kommen, „weil es eine seltene Chance ist, einen Bundesligisten in Göttingen spielen zu sehen.“

Er freue sich darauf, Abschlüsse gegen einen Torhüter zu haben, „der auf einem viel höheren Niveau agiert“. Das eine oder andere Tor zu werfen, „wäre natürlich was Schönes“, so Kutz.

Die Begegnung mit dem TBV Lemgo Lippe werde für seine gesamte Mannschaft kein Spiel wie jedes andere: „Wir werden eine ganz andere Härte zeigen können und natürlich auch abbekommen als es in der Verbandsliga der Fall ist – das ist für uns, zum Aufwecken für den Ligaalltag, gar nicht schlecht.“ Immerhin: Zwei Tage später empfängt die HG in der Verbandsliga die HSG Heidmark – ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt.

HGRG will nicht „auseinandergenommen werden“

„Zunächst sollte es gegen Lemgo darum gehen, dass wir Spaß am Handball haben und uns nicht Gedanken machen bezüglich unseres Ligaspiels zwei Tage später“, sagt jedoch Marvin Hornig, Rosdorfer Rückraum-Akteur.

Die Zielsetzung für das Freundschaftsspiel: „Wir möchten natürlich nicht komplett auseinandergenommen werden, sondern erreichen, dass die Differenz möglichst unter 40 Toren liegt“, gibt der 20-Jährige einen groben Richtwert vor. „Die Zuschauer sollen sehen, wie wir uns wirklich reinhängen.“

Neben Herthum und Kutz empfindet auch Hornig eine Mischung aus Aufregung und Vorfreude: „Klar ist man aufgeregt, vor einer größeren Kulisse zu spielen. Die Vorfreude ist aber auf jeden Fall vorhanden, weil man selten die Chance hat, gegen einen Verein wie Lemgo zu spielen.“ So eine Chance, sich gegen einen Bundesligisten zu beweisen und zu sehen, wie groß die Unterschiede tatsächlich sind, so Hornig, „ergibt sich vielleicht nur einmal im Leben“.

Von Filip Donth

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