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Regional HG Rosdorf-Grone überrascht mit Sieg
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18:42 21.11.2016
Von Vicki Schwarze
Die Rosdorferin Zara Moschner überzeugte mit einer starken Leistung.
Die Rosdorferin Zara Moschner überzeugte mit einer starken Leistung. Quelle: Peter Heller
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Göttingen

Über einen wichtigen Heimsieg durfte sich die HG Rosdorf-Grone freuen. Sie gewann gegen die HSG Hannover-Badenstedt II mit 39:28. Eine Niederlage kassierte hingegen die HSG Göttingen beim MTV Rohrsen, unterlag letztlich mit 20:27.

HG Rosdorf-Grone – HSG Hannover-Badenstedt II 39:28 (22:20). Der Rosdorfer Trainer Lennart Pietsch freute sich angesichts des deutlichen und niemals erwarteten Resultats ganz einfach. „Bei dem Ergebnis wäre es schon blöd, wenn man meckern würde“, sagte Pietsch. In der Tat lieferten seine Damen eine blitzsaubere Leistung gegen die Hannoveranerinnen ab, die mit vier Spielerinnen aus dem erweiterten Bundesliga-Kader anreisten. „Wir haben eine starke Deckung gestellt, viele Gegenstöße mitgenommen. Es war einfach eine super Leistung“, jubelte er.

HG-Tore: M. Gutenberg (8), Eisenhauer, Seifert (je 7), Hille (5), Jaeger, Moschner (je 4), Kehler (3), Leonard (1).

MTV Rohrsen – HSG Göttingen 27:20 (13:9). HSG-Trainer Uwe Viebrans freute sich: nach einer längeren krankheitsbedingten Durststrecke hatte er bis auf Janica Vogt alle Spielerinnen an Bord. Dachte er, allerdings nur bis zum Morgen des Spieltags, als sich seine Leistungsträgerin Kimberly Schmieding abmeldete, sodass es ihm erneut an Alternativen fehlte.

Die ersten 15 Minuten verschliefen die Göttingerinnen komplett. „Wir haben denen den Ball quasi auf dem goldenen Tablett serviert“, beschrieb HSG-Trainer Viebrans die Situation.

Die HSG steigerte sich, hatte in dieser Phase allerdings immer wieder mit merkwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen zu kämpfen. „Die haben auf beiden Seiten über 60 Minuten lang keine klare Linie gehabt“, sagte der Göttinger Coach. Zwei Tore (15:17) waren die Gastgebrinnen in der 42. Minute nur weg, aber letztlich führten einige unglückliche Entscheidungen und die fehlenden personellen Alternativen dazu, dass die HSG sieglos nach Göttingen zurückkehren musste. Einen positiven Aspekt gab es allerdings auch noch für die HSG, denn Nachwuchsspielerin Nadine Bause lieferte eine tadellose Partie ab.

HSG-Tore: Rösler (6). Bause (5), Jansen (4), Albrecht (3), Tischer, Schmieding (je 1).

HSG Hannover-West – HSG Plesse-Hardenberg 18:29 (6:14). Die Gäste erwischten einen Blitzstart, lagen bereits nach acht Minuten mit 7:1 in Front. In der ersten Halbzeit zogen die Schützlinge von Tim Becker klar davon, leisteten sich erst um die 42. Minute herum eine kleine Schwächeperiode, als sie die Hannoveranerinnen auf drei Tore (13:16) herankommen ließen. doch die Phase dauerte nicht sehr lange, dann kehrten die Plesser Damen in die Erfolgsspur zurück und gewannen am Ende absolut verdient und deutlich. Haupttorschützing bei der Becker-Crew war Lisa Sander mit neun Treffern.

Plesse-Tore: Sander (9), Strahlke, Thoelke (je 6) Marienfeld, Hemke (je 2), Rombach, Henne, Herale, Al Najem (je 1).