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Regional HG in Torlaune: 40 Treffer auswärts
Sportbuzzer Sportmix Regional HG in Torlaune: 40 Treffer auswärts
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18:29 23.11.2010
In die Zange genommen: Geismars Carolin Löhrer (l.) verliert mit ihren Mannschaftskameradinnen das Oberliga-Heimspiel gegen die HSG Winsen-Luhe.
In die Zange genommen: Geismars Carolin Löhrer (l.) verliert mit ihren Mannschaftskameradinnen das Oberliga-Heimspiel gegen die HSG Winsen-Luhe. Quelle: Theodoro da Silva
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TuS GW Himmelsthür – HSG Göttingen 21:40 (13:19). Noch nie standen sich die Mannschaften gegenüber, die Partie begann mit vorsichtigem Abtasten und der einzigen TuS-Führung beim 2:1. Mit zunehmender Spieldauer kam aber der HSG-Express mehr und mehr in Fahrt. Und trotz einiger Schwächen in der Defensive wurde aus dem knappen Rückstand bis zur Pause eine klare Führung. Die Schwachpunkte in der Abwehr wurden in der Kabine angesprochen und bei Wiederbeginn auch abgestellt. Damit stand dem ersten Auswärtserfolg der Saison nicht mehr viel im Weg. Mit einer jetzt besseren Abwehr wurde das Tempo noch einmal erhöht, im Angriff führte Janina Schmieding glänzend Regie und weder Janica Voigt noch Vanessa Rieske waren von der TuS-Abwehr zu stoppen. – Tore HSG: Voigt (12/4), Rieske (10), K. Schmieding (5), J. Schmieding (5), Thurner (3), Lieseberg (3), Hein (2).

MTV Geismar – HG Winsen/Luhe 26:29 (11:14). Mit einem durch drei Neuzugänge von der JSG Münden/Volkmarshausen auf zwölf Spielerinnen angewachsenen Kader wollte der MTV den zweiten Saisonsieg einfahren, wurde von den mit demselben Ziel angetretenen Gästen aber kalt erwischt (1:4). Gegen die sehr offensive Abwehr der HG fiel der Heimsieben nicht viel ein. Da auch die Abwehr ihrem Namen nur selten Ehre machte, pendelte sich nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich (4:4) der MTV-Rückstand auf drei, vier Tore ein. Schlimmeres verhindert immer wieder Lagos Galaz, doch Mitte der zweiten Spielhälfte war auch die glänzend aufgelegte Torfrau machtlos, als die Gäste sich dank einfacher Gegenstöße auf neun Tore absetzen konnten. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Erst musste Neuzugang Löhrer nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne, wenig später (50.) folgte Trainer Kai Woggon. Christine Quanz, zweiter Teil des Trainergespanns, versuchte mit einer Auszeit die Gemüter zu beruhigen und bat für die letzten Minuten noch einmal um Konzentration und Einsatzbereitschaft. Das wirkte, die Spielerinnen konzentrierten sich noch einmal auf das Wesentliche und verkürzten den Rückstand wieder auf ein erträgliches Maß. – Tore MTV: Rühling (10), Schneider (4), Woggon (4), Schierholz (3), Brack (2), Müller-Eigner (2), von Roden (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai